Gymnasium Salzhausen wurde als "Umweltschule in Europa" ausgezeichnet

Freude über die Umweltschule (v. re.): die Initiatoren Jörg Rzondetzko und Anne-Kathrin Dierschke mit Schülern
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ce. Salzhausen. Nach zweijähriger engagierter Arbeit haben Schüler, Lehrer und Eltern am Gymnasium in Salzhausen ihr "Klassenziel" erreicht: Die Bildungsstätte am Kreuzweg wurde jetzt vom Niedersächsischen Kultusministerium zur "Umweltschule in Europa" ernannt. Seit 1995 wird das Prädikat verliehen, das auf die Entwicklung und Förderung umweltverträglicher Schulen abzielt. Mit der Auszeichnung wurde auch das in vielen Bereichen bereits seit Gründung der Schule bestehende Engagement für ein umweltbewusstes Verhalten gewürdigt.
Die Lehrerin Anne-Kathrin Dierschke initiierte das Projekt am Gymnasium Salzhausen. „Mir ist es ein besonderes Anliegen, Kinder und Jugendliche für die große Bedeutung nachhaltigen Handelns zu begeistern“, sagt sie. Dies gelinge am besten mithilfe konkreter Einzelprojekte. So bepflanzte und pflegt ein Ökologiekurs des zwölften Jahrgangs eine Ausgleichsfläche in Eyendorf. "Dabei konnten die Schüler ganz praxisnah die Bedeutung von Ausgleichsflächen für Bauvorhaben erarbeiten, und sie hatten großen Spaß an der Pflanzaktion", so Dierschke.
Gemeinsam mit ihrem Kollegen Jörg Rzondetzko koordiniert sie auch viele weitere Projekte, die an der Schule laufen. So wurde beispielsweise das Schulgelände mit einheimischen Büschen bepflanzt. In den fünften Klassen findet alljährlich der Tag der Artenvielfalt statt, und die Schule nahm an einem Wolfsprojekt des Schulbiologiezentrums in Lüneburg teil. Ein fester Bestandteil ist außerdem das energiesparende Heizen und Lüften an der Schule.
In der Begründung für die Verleihung des "Umweltschul-Prädikates" wurden nun besonders der Tag der Artenvielfalt, die Begrünung des Schulgeländes, die Einführung umweltfreundlicher Konsumgüter und verschiedene Klimaschutzmaßnahmen hervorgehoben.
Um den Titel der Umweltschule zu behalten, sich das Gymnasium ein noch höheres Ziel gesteckt: „Wir wollen Internationale Agenda-21-Schule werden, also Umweltschule mit internationalem Kontakt. Dafür wollen wir den Kontakt zu Watotu Wetu in Tansania ausbauen. Das ist eine Organisation, die sich dem Schutz und der Versorgung von Waisen und bedürftigen Kindern verschrieben hat", kündigte Anne-Kathrin Dierschke an. "Weiterhin ist die Gründung von nachhaltigen Schülerfirmen geplant."

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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