Schule auf Zukunfts-Kurs
Neuer Anbau und digitale Ausstattung am Gymnasium Salzhausen

Blick auf den Anbau des Gymnasiums: Hierfür wurden beide Flügel der Schule ein Stück nach hinten hinaus erweitert
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ce. Salzhausen. Mit einem neuen Anbau und der flächendeckenden digitalen Ausstattung aller Klassenräume geht es in diesem Schuljahr für das Gymnasium Salzhausen weiter in Richtung Zukunft: Mit fünf zusätzlichen Klassenzimmern inklusive separatem Raum für Gruppenarbeiten, einem Theaterraum und einer deutlichen Vergrößerung des Lehrerzimmers wächst die Bildungsstätte auf verschiedenen Ebenen weiter.
Nach zwölfmonatiger Bauzeit wurde kürzlich der neue Erweiterungsbau des Ost- und Westflügels in Betrieb genommen. "Für die Schüler, aber auch für das Kollegium entspannt sich die räumliche Situation nun merklich“, freut sich Schulleiterin Dorit von Hoerschelmann. Zwar müssten noch vereinzelt technische Arbeiten abgeschlossen werden, der zusätzlich gewonnene Platz könne aber voll genutzt werden. Der Wunsch des Gymnasiums nach einer Erweiterung sei bereits vor einigen Jahren an den Landkreis Harburg herangetragen worden und erweise sich im Zuge der Entwicklung als absolut notwendig. "Durch die Umstellung von G8 auf G9 besucht ein ganzer Jahrgang mehr die Schule. Auch rechnen wir im Einzugsgebiet perspektivisch mit weiter steigenden Schülerzahlen“, begründet von Hoerschelmann die Entscheidung für den Anbau.
Der Entwurf des Architekturbüros Hufenbach aus Hanstedt berücksichtige besonders den Bedarf an zusätzlichen Möglichkeiten für die Gruppenarbeit. "Durch diese Räume können wir allein organisatorisch dem Gedanken der inneren Differenzierung des Unterrichts besonders Rechnung tragen“, so von Hoerschelmann.
In Gruppenarbeitsphasen müssten sich Schüler nicht mehr im Forum nach einem Platz umsehen oder ungenutzte Klassenräume suchen. Sie fänden hier Rückzugsmöglichkeiten und könnten im kleinen Kreis selbstständig in Ruhe arbeiten. Von diesem Raumkonzept profitierten ebenfalls die Hausaufgabenbetreuung "LUGS" und das "FUGS" genannte Förderkonzept am Gymnasium.
Die neuen Klassenräume des Erweiterungsbaus sind mit Activ Panels ausgestattet. Dabei handelt es sich um digitale Tafeln, die wie ein großes Tablet eingesetzt werden können. "Ich habe dadurch die Möglichkeit, an Tafelbilder der vorherigen Unterrichtsstunden anzuknüpfen, Bilder und kleinere Filmsequenzen abzuspielen oder mit zu Hause vorbereiteten Flipcharts zu arbeiten“, erörtert Christian Gutsch, Fachlehrer für Mathematik, Einsatz und Vorteile der Geräte. "Den Schülern sind viele Funktionen aus ihrem gewohnten Lebensumfeld heraus bekannt.“
Derzeit werden laut Gutsch die Whiteboards aller weiteren Unterrichtsräume ebenfalls durch Activ Panels ersetzt, sodass die Schule über vollständig digitalisierte Klassenzimmer verfügt. Die finanziellen Mittel hierfür stammen aus dem "Digitalpakt Schule“ von Bund und Ländern. Mit Geldern aus diesem Sofortausstattungsprogramm konnten zudem die ersten Leih-Laptops angeschafft und schon verteilt werden. "Durch eine schriftliche Abfrage haben wir im Vorfeld zudem ermittelt, wer ein digitales Endgerät benötigt, um eine bedarfsgerechte Abgabe ermöglichen zu können“, erklärt Dorit von Hoerschelmann. Durch diese Maßnahmen zeige sich das Gymnasium für die Zukunft sehr gut aufgestellt.
Bei seiner Gründung im Jahr 2002 startete das Gymnasium mit sieben Klassen der Jahrgänge sieben bis neun. Mittlerweile besuchen 820 Schüler die fast durchgehend vierzügige Schule bis zum Abitur. Unterrichtet werden sie von insgesamt 73 Lehrkräften. Bereits 2007 wurde die erste Erweiterung notwendig. Es entstand der Oberstufentrakt, ein eigenständiger Bau in Südrichtung neben dem Parkplatz, der nur durch eine Brücke mit dem Hauptgebäude verbunden ist.

Blick auf den Anbau des Gymnasiums: Hierfür wurden beide Flügel der Schule ein Stück nach hinten hinaus erweitert
Hochmoderner Lernort: Schülerin Antonia Krämer an einem Activ Panel, einer digitalen Tafel
Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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