Polit-Debatte über Zukunft des Geländes
Kaum noch Kunst zu sehen im Skulpturenpark am Salzhäuser Paaschberg

Vom Skulpturenpark am Paaschberg, der auch an der Grundschule vorbeiführt, ist nicht mehr viel übrig: Auf dem rechten Baumstamm steht eine stilisierte Kopf-Plastik. Das Kunstwerk, das einst den linken Stamm zierte, ist verschwunden | Foto: ce
  • Vom Skulpturenpark am Paaschberg, der auch an der Grundschule vorbeiführt, ist nicht mehr viel übrig: Auf dem rechten Baumstamm steht eine stilisierte Kopf-Plastik. Das Kunstwerk, das einst den linken Stamm zierte, ist verschwunden
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  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

"Früher konnte man sich hier beim Spazierengehen von Kunstwerken inspirieren lassen, davon ist leider kaum noch etwas zu sehen." Das sagen viele Menschen beim Anblick des 2010 geschaffenen Skulpturenparks am Salzhäuser Paaschberg, in dem viele Kreative aus der Region ihre Kunstwerke aus Holz, Stein und anderen Materialien präsentierten. Heute ist der Kunst-Pfad nahezu verwaist, denn die meisten Exponate mussten abgebaut werden, weil sie eine Unfallgefahr darstellten, beschädigt waren oder der Zahn der Zeit zu stark an ihnen nagte.

Das traurige Szenario beschäftigte jetzt auch den Ausschuss für Kulturelles, Vereinsförderung, Dorferneuerung und Landschaftspflege (kurz "Multi-Ausschuss") der Gemeinde. "Auf einigen Hinweisschildern, in Prospekten und im Internet wird noch für den Skulpturenpark, wie er einmal war, geworben", gab Ausschussvorsitzende Christiane Oertzen (CDU) zu bedenken. Sie schlug den Ausschussmitgliedern daher vor, sich bei einer Ortsbegehung selbst ein Bild vom Zustand der noch bestehenden Kunstwerke zu machen. "Dann können wir diese Arbeiten begutachten und darüber beraten, was mit ihnen geschehen soll", so Oertzen.

Sie könnte sich vorstellen - so die Christdemokratin gegenüber dem WOCHENBLATT -, dass ein Kunstwettbewerb ausgeschrieben wird, bei dem die Teilnehmer neue Skulpturen zu einem bestimmten Motto erschaffen und damit den Paaschberg bereichern. "Sollte ein solches Projekt nicht realisiert werden, dürfte zwar nicht mehr für den Freiluftkunst-Standort geworben werden. Aber auch ohne Skulpturenpark können Einheimische und Touristen dieses Gelände weiterhin genießen als das, was es mit seinem Waldbestand ist - ein wunderbares Erholungsgebiet."

Der "Multi-Ausschuss" folgte Christiane Oertzens Vorschlag, den Skulpturenpark demnächst in Augenschein zu nehmen.

Redakteur:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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