Salzhäuser Rathaus soll erweitert werden
"Mehr Platz nötig auch für die Auszubildenden"

"Sehr gemeinschaftliches Arbeitsklima": die Auszubildenden Marie Rusche (li.) und Ebrona Balaj mit Gemeindedirektor und Samtgemeinde-Bürgermeister Wolfgang Krause vor dem Rathaus
  • "Sehr gemeinschaftliches Arbeitsklima": die Auszubildenden Marie Rusche (li.) und Ebrona Balaj mit Gemeindedirektor und Samtgemeinde-Bürgermeister Wolfgang Krause vor dem Rathaus
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  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Salzhausen. Kürzlich begannen im Salzhäuser Neubaugebiet Witthöftsfelde die Bauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus. Wenn es in etwa einem Jahr fertig ist, werden die Brandschützer aus dem Rathaus-Anbau wegziehen, wo sie derzeit ihren Standort haben, und den Weg frei machen für die Erweiterung des Verwaltungssitzes. "Ein Ausbau ist unter anderem dringend nötig, damit wir mehr Auszubildende einstellen können", sagt Samtgemeinde-Bürgermeister und Gemeindedirektor Wolfgang Krause gegenüber dem WOCHENBLATT.
"Wir stehen im Rathaus vor einem Generationswechsel, weil einige Mitarbeiter in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen werden. Hierfür wollen wir möglichst den von uns ausgebildeten Nachwuchs einsetzen", so Krause weiter. "Dieser muss - wie alle Kollegen hier - zwei Voraussetzungen mitbringen: Er muss Interesse daran haben, mit öffentlichem Recht umzugehen. Und er muss den Umgang mit den Rat suchenden Bürgern mögen."
Zwei, die die Voraussetzungen bestens erfüllen, sind Marie Rusche (19) und Ebrona Balaj (20) aus Salzhausen, die seit August im Rathaus eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten absolvieren. Beide wollen "einen Beruf erlernen, bei dem der Arbeitsplatz in einer vertrauten Umgebung liegt und bei dem wir mit Menschen zu tun haben, die wir bei Bedarf auch beraten können". "Ich würde später gerne im Standesamt arbeiten, weil ich Hochzeiten gerne mag. Aus gegebenem Anlass herrscht dort im Amt meist eine fröhliche Grundstimmung", erklärt Marie mit einem Lächeln. Derzeit lernt sie die Arbeit in der Personalabteilung kennen, während Ebrona im Bauamt tätig ist.
"Es ist sehr harmonisch. Man kommt sich nicht fremd vor, weil es sehr gemeinschaftlich zugeht", bewertet Ebrona das Arbeitsklima positiv. "Die Kollegen sind sehr zuvorkommend, man fühlt sich von ihnen sehr einbezogen", freut sich auch Marie. "Gemeinsam packen dann auch alle an, wenn - wie jetzt gerade - Arbeitsplätze in den Büros spontan gewechselt werden müssen", ergänzt Marie mit Blick auf Veränderungen im Kundenbereich im Erdgeschoss des Rathauses. "Mit der Erweiterung des Rathauses wollen wir auch den Kundenbereich großzügiger gestalten, weil die Plätze dort nicht mehr ausreichen", präzisiert Wolfgang Krause das Vorhaben. "Solange wir dafür aber die baulichen Voraussetzungen nicht haben, improvisieren wir in den bestehenden Räumen, um auch weiterhin allen Kunden gerecht zu werden."
An der grundsätzlichen Struktur des Rathauses solle beim Ausbau möglichst wenig verändert werden. Dieser solle aber auf der Grundlage eines nachhaltigen Konzeptes erfolgen. "Im nächsten Jahr werden wir in der Politik konkret darüber beraten, wann und wie dieses Projekt umgesetzt werden kann", so Krause.

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