Kirchliche Stiftungen prüfen Zukunft
Fusion von St. Johannis und St. Martins Stiftung geplant
- Beide Vorstände der kirchlichen Stiftungen tagten bereits zusammen und planen eine Fusion, die in zwei Stifterversammlungen vorgestellt wird
- Foto: Kirchengemeinde Salzhausen-Raven
- hochgeladen von Anika Werner
Zwei Stiftungen tragen bislang das Gemeindeleben in Salzhausen und Raven mit. Die St. Johannis Stiftung und die St. Martins Stiftung wurden einst für die damals selbstständigen Gemeinden gegründet. Seit der Fusion zur Kirchengemeinde Salzhausen-Raven im Jahr 2024 stellt sich nun die Frage nach der Zukunft dieser beiden Einrichtungen.
Die Vorstände haben beraten und sehen in einer Zusammenlegung große Vorteile. Doppelstrukturen sollen vermieden werden, damit das Stiftungsvermögen wirksamer im Sinne der kirchlichen Arbeit eingesetzt werden kann. Auch der Kirchenvorstand unterstützt diesen Plan.
Bevor ein endgültiger Beschluss fallen kann, sind die Stifter gefragt. Zwei Versammlungen sind angesetzt, in denen das Vorhaben vorgestellt wird. Den Auftakt macht das Ravener Gemeindehaus am Samstag, 25. Oktober, 10.30 Uhr. Eine Woche später, am Sonntag, 2. November, folgt die Versammlung in der Salzhäuser Kirche direkt nach dem Gottesdienst um 12 Uhr.
Auf der Tagesordnung stehen neben der geplanten Fusion auch der Entwurf einer neuen Satzung sowie Überlegungen zu einem künftigen Namen. Zudem sollen rechtliche Fragen erläutert werden. Eingeladen sind nicht nur die bisherigen Stifter, sondern auch alle, die sich für die Arbeit der kirchlichen Stiftungen interessieren.
Mit diesen Schritten will die Kirchengemeinde Transparenz schaffen und zugleich ein Signal setzen: Die Stiftungen sollen ihre Kraft künftig gebündelt entfalten, um die Arbeit vor Ort nachhaltig zu sichern.
Redakteur:Anika Werner aus Winsen |
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