Neues Gewerbegebiet Oelstorf II bietet auf sechs Hektar Platz für Unternehmen

Einweihung des Gewerbegebietes (v. li.): René Meyer, Manfred Cohrs, Hans-Joachim Abegg, Sabine Johannsen, Wilfried Seyer, Ingelore Hering, Anette Randt, Wolfgang Krause, André Bock
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ce. Salzhausen. Die Weichen für die Ansiedlung weiterer mittelständischer Betriebe vor den Toren Salzhausens wurden jetzt mit der Einweihung des neuen Gewerbegebietes Oelstorf II gestellt. Ein gutes halbes Jahr nach dem ersten Spatenstich hat die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH (WLH) die Erschließungsarbeiten für das Areal abgeschlossen, wo auf netto 5,7 Hektar Bauland ab sofort Flächen für Unternehmen zur Verfügung stehen. Die WLH investierte in das Projekt 3,7 Millionen Euro. Davon gab es über die NBank 1,1 Millionen Euro als Zuschüsse vom Land Niedersachsen und von der EU.
An der Gebietseröffnung nahmen teil: die WLH-geschäftsführer Wilfried Seyer und René Meyer, Manfred Cohrs vom WLH-Aufsichtsrat, Vize-Landrätin Anette Randt, CDU-Landtagsabgeordneter André Bock, Salzhausens Gemeindedirektor Wolfgang Krause, Bürgermeister Hans-Joachim Abegg, Dr. Sabine Johannsen vom Vorstand der NBank und Ingelore Hering, Abteilungsleiterin Industrie im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium.
Anwesend waren auch Vertreter der Salzhausener Maschinenbautechnik GmbH (SALMATEC), die auf 2,5 Hektar die Erweiterung ihres Firmenstandortes plant. Das innovative mittelständische Unternehmen produziert Anlagen und Bauteile zur Pellets-Herstellung für Kunden in aller Welt. Mit Zweigstellen in 22 Ländern zählt es nach eigenen Angaben zu den "Top Five" der Branche.
"Hierdurch werden die Orte Salzhausen, Oelstorf und Gödenstorf miteinander verbunden", nannte WLH-Chef Wilfried Seyer ein Vorzug des Gewerbegebietes, in dem rund 200 Arbeitsplätze entstehen sollen. "Die Möglichkeiten für sinnvolle Baulandausweisung sind hier am Naturschutzgebiet Lüneburger Heide begrenzt. Da ist es sinnvoll, Siedlungen zueinander hin zu entwickeln." Ein Drittel der Brutto-Erschließungsfläche von 8,5 Hektar sei für landschaftliche Gestaltungen wie etwa einen Eichenhain vorgesehen. Die Planungen wurden von der Leuphana Universität Lüneburg begleitet mit dem Ziel, Oelstorf II zum Pilotprojekt der WLH für die Quartiersentwicklung nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zu machen.
"Der Run auf das Gewerbegebiet Oelstorf I, in dem alle Grundstücke verkauft sind, machte eine Erweiterung unbedingt erforderlich", betonte Salzhausens Verwaltungschef Wolfgang Krause. Er dankte den Gemeinderatsmitgliedern, den Bürgern sowie den beteiligten Planern und Unternehmen, die sich engagiert an der Umsetzung des Vorhabens beteiligt hatten.
Vize-Landrätin Anette Randt betonte, das Gewerbegebiet mache Salzhausen und den Landkreis Harburg als Wirtschaftsstandort "noch attraktiver". Randt: "Diese Investition der WLH wird gute Früchte tragen." Voll des Lobes war auch Ingelore Hering, Leiterin der Industrie-Abteilung im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium: "Die Gemeinde Salzhausen ist dem Ansiedlungs- und Erweiterungsdruck begegnet, indem sie auf vorbildliche Art diese neue Gewerbefläche geschaffen hat."

Einweihung des Gewerbegebietes (v. li.): René Meyer, Manfred Cohrs, Hans-Joachim Abegg, Sabine Johannsen, Wilfried Seyer, Ingelore Hering, Anette Randt, Wolfgang Krause, André Bock
Nachhaltiges Bauen ist Trumpf: Auch großzügige Grünflächen gibt es im Gewerbegebiet
Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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