Schützenwesen
Schützenverein Ramelsloh im Corona-Jahr: "Wir holen raus, was geht"

Italienischer Abend beim Königsball im vergangenen Februar (v. li.): Adjutat Jürgen Grahle, König Paolo Bonsignore, seine Frau Dr. Dörte Scharnowski, Adjutat Friedhelm Schneider und 
Adjutant Ralf Eddelbüttel
  • Italienischer Abend beim Königsball im vergangenen Februar (v. li.): Adjutat Jürgen Grahle, König Paolo Bonsignore, seine Frau Dr. Dörte Scharnowski, Adjutat Friedhelm Schneider und
    Adjutant Ralf Eddelbüttel
  • Foto: Schützenverein Ramelsloh
  • hochgeladen von Thomas Sulzyc

ts. Ramelsloh. Wegen der Corona-Pandemie muss das Schützenfest in Ramelsloh in diesem Jahr zwar ausfallen - das Dorf putzt sich am kommenden Wochenende, 1. und 2. August, trotzdem heraus. "Wir rufen jeden Bürger auf, wie in jedem Jahr Straßen, Häuser und Gärten festlich zu schmücken. Ob einzelne Beflaggung oder Girlande am Zaun, wir holen raus, was geht, und ehren damit unsere Majestäten", sagt Schützenpräsident Christian Schröder.
Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern, ordneten Bund und Länder im März den Stillstand des Vereinslebens an. Den Königsball haben die Schützen Anfang Februar noch unbekümmert feiern dürfen. Bei einem italienischen Abend würdigten sie König Paolo Bonsignore, genannt der Sizilianer.
Kurz bevor es zu den landesweiten Ausgeh- und Kontaktbeschränkungen kam, schlossen die Schützen in Ramelsloh noch ihre Pokalwoche ab. Bei diesem Wettbewerb schießen befreundete Vereine und Einzelteilnehmer in unterschiedlichen Kategorien um den Sieg. Was damals noch niemand wusste: Für viele Schützen bedeutete die Pokalwoche die letzte Begegnung miteinander. Die Siegerehrung setzte der Verein aus. Der Vorstand will sie nachholen und in den Sommerferien dazu eine Einladung aussprechen.
Mittlerweile erlauben Lockerungen bei den Corona-Schutzbestimmungen den Schützenvereinen, den Sportbetrieb unter der Auflage von Hygieneregeln vorsichtig wieder aufzunehmen. Umbaumaßnahmen am Schießstand Anfang des Jahres, verlangt von der Seevetaler Gemeindeverwaltung, erwiesen sich als Gold wert. Der Trainingsbetrieb mit Abstand wäre sonst nicht möglich gewesen. "Das Aufatmen bei unseren Mitgliedern ist deutlich spürbar", sagt Pressewartin Karin Schröder. Das Interesse, zu den Übungsabenden zurückzukehren, sei groß. "Wir merken, dass unsere Mitglieder sich auch hier ein kleines Stück Alltag wieder zurückerobern."
Mit Freude nimmt der Vorstand wahr, dass die Jugend die Rückkehr in den Trainingsbetrieb unterstützt. So seien die Übungsabende stets voll belegt. Stolz berichten die Jugendwarte, dass die Corona-Schutzregeln dabei gut berücksichtigt werden. Ein bedenkenloser und geordneter Ablauf sei deshalb jederzeit gewährleistet.
Die Jugendlichen zeigen großes Verständnis für die geänderten Abläufe und werden auch nicht müde, sich gegenseitig darauf hinzuweisen, wenn jemandem ein „Ausrutscher“ passiert. "Das zeigt uns, dass unsere Jugendwarte eine hervorragende Arbeit leisten, aufgeschlossen und mit Freude ihr Können und Wissen vermitteln", sagt Christian Schröder. Hilfreich sei das neue Lichtpunktgewehr, das durch Zuschüsse für die Jugend finanziert werden konnte.
Mitglieder haben die Beleuchtung im Saal des Schützenhauses modernisiert. Andere Ehrenamtliche haben in ihrer Freizeit das Außengelände gepflegt.
Die Majestäten bleiben ein weiteres Jahr im Amt und repräsentieren den Verein. Und auch wenn das vom 31. Juli bis 3. August geplante Schützenfest ausfallen muss, kündigt Präsident Christian Schröder in diesem Zeitraum die eine oder andere Überraschung an: "Ein Blick auf unsere Homepage lohnt sich. Es werden interessante Neuigkeiten veröffentlicht."

Autor:

Thomas Sulzyc aus Seevetal

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