Gänsehautmomente und Partystimmung
Hamburger Chor 50 Voices bringt Burg Seevetal zum Klingen
Die Karten hatte ich schon im Dezember gekauft, und trotz Eis und Schnee habe ich mich auf den Weg in die Burg Seevetal zum Konzert der 50 Voices gemacht. Und ich muss sagen, die Burg hat selten so gestrahlt wie an diesem Abend.
Der Hamburger Chor füllte den Raum vom ersten Ton an mit Energie und Freude. Man hörte nicht nur die Leidenschaft fürs Singen – man konnte sie in jedem Gesicht auf der Bühne ablesen.
Obwohl sich der Chor selbst als Amateurensemble bezeichnet, war ich beeindruckt von dem professionellen Auftritt ganz ohne Noten und mit schicker Glitzer-Garderobe. Drei Chorleitungen führten temperamentvoll durch das abwechslungsreiche Programm von Soul über Pop bis Gospel.
Bereits bei „Lovely Day“ sprang der Funke auf das Publikum über. Daran knüpften Songs wie „Time After Time" von Cyndi Lauper, "How Deep Is Your Love" von den Bee Gees, "I'm Still Standing" von Elton John und „Purple Rain“ von Prince an. Der Mischung aus tiefen Emotionen und Ausgelassenheit konnte ich mich einfach nicht entziehen. Besonders berührt hat mich die Stimme von Chorleiterin Lerato Sebele-Shadare. Spannend war es zu beobachten, wie unterschiedlich die drei Chorleitungen die Stücke dirigierten. Andreas Paulsen und Christian Schicht wechselten sich außerdem am Klavier ab.
Beim Finale wurde gemeinsam gesungen und gefeiert. Nach Standig Ovations und Zugaben ging ein Konzert zu Ende, das ich so schnell nicht vergessen werde. Für mich steht fest: Dieses Konzert war außergewöhnlich – und hoffentlich nicht das letzte in der Burg Seevetal.
Leserreporter:Claudia Sothmann aus Seevetal |
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