Dient ein Maisfeld in Stelle der Naherholung?

Hartmut Großmann findet die Argumente der Aldi-Gegner absurd   Foto: archiv ce
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Hartmut Großmann nimmt die Aldi-Zentrallager-Gegner aufs Korn

thl. Stelle. "Das ist doch ein echter Skandal. Erst nimmt sich die Denkmalspflege die Freiheit, wahrscheinlich ohne den BUND vorher zu fragen, Dutzende von Grabungen auf dem 'Aldi-Feld' vorzunehmen und somit der so schützenswerten Feldgrille einzigartigen Lebensraum zu stehlen. Und jetzt erdreistet sich der Bauer auch noch, sein übrig gebliebenes Land zu grubbern und das arme Tier völlig zu vergrämen. Aus reiner Bösartigkeit", sagt WOCHENBLATT-Leser Hartmut Großmann aus Stelle sarkastisch und nimmt damit die "Machenschaften" der Gegner des geplanten Aldi-Zentrallagers im Gewerbegebiet Fachenfelde-Süd aufs Korn.
"Warum hat sich der BUND eigentlich nicht stark gemacht und versucht, die Siedlung 'Grasweg West' zu verhindern? War dort kein unter Schutz stehendes Insekt zu finden? Hat man nicht intensiv genug gesucht?", fragt Großmann weiter. "Zudem wurde auf dieser Fläche auch ein steinzeitliches Grab gefunden. Es wurde vermessen, kartografiert und fotografiert und somit der Nachwelt 'erhalten'." Sei eine solche Maßnahme nicht auch mit dem Hügelgrab auf der Aldi-Fläche durchführbar? "Aber nein, hier wird jedes noch so weit hergeholte 'Argument' genutzt, um das Lager zu verhindern." Es könne nicht mehr lange dauern, bis sich der Wachtelkönig hören lasse oder die Rotbauchunke im östlichen Teil der Pennekuhle aus dem Sumpf auftauche. "Diese Aktivitäten werden allein gegen den Bau des Aldi-Lagers veranstaltet, nicht für den Erhalt schützenswerter Grillen oder historischer Denkmäler", ist sich Großmann sicher. "Aber was behaupten die Aktivisten: 'Wir sind keine Gegner'. Wohl eher doch."
Der BUND bezeichne die Pennekuhle als Naherholungsgebiet, das es zu erhalten gelte. "Westlich des Weges liegt ein Erholung bietendes Maisfeld (was auch sonst?)", legt Großmann nach. "Der Weg wird im Wesentlichen von Autofahrern als Abkürzung zum Bardenweg genutzt. Der aufgewirbelte Staub ist der Erholung auch nicht gerade zuträglich."

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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