Comeback nach Babypause
Edina Müller auf Platz fünf im Parakanu
- Foto: Nikolaus Classen
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Nur drei Monate nach der Geburt ihres zweiten Sohnes meldet sich Edina Müller aus Stelle eindrucksvoll im Spitzensport zurück. Bei der Parakanu-Weltmeisterschaft im polnischen Posen erkämpfte sich die Athletin einen starken fünften Platz in der Klasse KL1. Damit sichert sie sich wichtige Ranglistenpunkte für die Paralympics 2028 in Los Angeles.
Die Freude über die gelungene Rückkehr nach knapp einjähriger Wettkampfpause ist riesig. Schon der bloße Einzug in den Endlauf war für die Stellerin der erhoffte große Erfolg.
„Das Finale hatte ich geschafft", berichtet Müller glücklich nach dem Rennen. „Und eigentlich dachte ich: Ganz egal, wo dort am Ende mein Name in der Ergebnisliste steht – ich kann unglaublich stolz sein.“
Dabei verlangten die äußeren Bedingungen den Teilnehmerinnen in Posen im Vorfeld alles ab. Das Wetter zeigte sich tagelang von seiner ungemütlichen Seite. Erst am entscheidenden Finaltag hatte der Wettergott ein Einsehen mit den Sportlerinnen. Der Wind drehte rechtzeitig auf Rückenwind. Davon getragen, schoss Müller mit einer Zeit von 58,75 Sekunden als Fünfte über die Ziellinie.
Auf diesem starken Comeback will Edina Müller nun aufbauen. Im kommenden Jahr möchte sie wieder ganz vorne um die Medaillen mitkämpfen. Das große Ziel bleibt die Qualifikation für Los Angeles 2028. Es wäre dann bereits die sechste Teilnahme an Paralympischen Spielen für die Ausnahmesportlerin.
Redakteur:Jan Filter aus Winsen |
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