Freundschaft zweier Feuerwehren
Die „Lahnis“ und die „Wistedter“ sind unzertrennlich

Kurz vor der Heimfahrt stellten sich „die Lahnis“ wie die Lahnsteiner liebevoll von den Wistedter Feuerwehrkameraden genannt werden, zum Gruppenfoto vor dem Wistedter Gerätehaus auf | Foto: Angela Thies
  • Kurz vor der Heimfahrt stellten sich „die Lahnis“ wie die Lahnsteiner liebevoll von den Wistedter Feuerwehrkameraden genannt werden, zum Gruppenfoto vor dem Wistedter Gerätehaus auf
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Eine fantastische Freundschaft der zwei Jugendfeuerwehren Wistedt in der Nordheide und Lahnstein an Rhein und Lahn währt nun schon fast 44 Jahre. Damals machte der frühere Wistedter Jugendfeuerwehrwart Heinrich Gerlach mit seiner Familie Urlaub am Mittelrhein und suchte ganz nebenbei ein Ausflugsziel zum zehnjährigen Bestehen seiner Jugendgruppe. Lahnstein gefiel ihm auf Anhieb. Und so nahm Heinrich Gerlach Kontakt zum damaligen Lahnsteiner Jugendfeuerwehrwart Manfred Radermacher auf.

Für ein erstes Treffen fuhren rund 20 Jugendfeuerwehrmitglieder samt Betreuern an Pfingsten 1982 von Lahnstein in die Nordheide. Die Jugendlichen und auch die Erwachsenen verstanden sich sofort so vortrefflich, dass die Wistedter zum zehnten Geburtstag ihrer Jugendfeuerwehr nur zwei Wochen später zum Gegenbesuch nach Lahnstein reisten. Von da an folgten unzählige Treffen zwischen den Nachwuchsrettern und den Aktiven der beiden  Feuerwehren.

Junge und erwachsene Brandbekämpfer erlebten gemeinsame Zeltlager, drei Fahrten zur Feuerwehr in  Lahnsteins französische Partnerstadt Vence, viele Treffen auf Kreis- und Landesebenen in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz und darüber hinaus unzählige Besuche bei Kameradinnen und Kameraden beider Feuerwehren.

Aus der anfänglichen Freundschaft ist längst eine Partnerschaft geworden, die bis heute anhält und auch weiterhin Bestand haben wird. Auch auf privater und familiärer Ebene bestehen seit vier Jahrzehnten enge Freundschaften, die teils mehrmals im Jahr gepflegt werden, auch wenn die räumliche Entfernung zwischen Wistedt und Lahnstein 520 Kilometer beträgt. So war auch jetzt wieder eine Abordnung der Feuerwehr Lahnstein Wache Nord mit aktiven Feuerwehrkameraden, die teils auch zu den damaligen Gründervätern gehörten, für vier Tage in Wistedt zu Gast. Gemeinsam fuhren die Feuerwehrkameraden beider Wehren u.a. auch nach Hamburg und Lüneburg, um zusammen ein tolles Programm zu erleben.
Bereits im Juli werden sich die Jugendfeuerwehren aus Wistedt und Lahnstein beim Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren des Kreises Harburg in Jesteburg für eine gemeinsame Woche wiedersehen.

Redakteur:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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