Wistedt/Stade
Sohn kommt nach Ermordung seines Vaters vor Gericht
- In dieser Garage im sonst beschaulichen Wistedt soll der 60-Jährige auf seinen 87-jährigen Vater eingestochen haben
- Foto: sh
- hochgeladen von Bianca Marquardt
Diese Tat hat Ende Februar 2026 für großes Entsetzen in der 1.800-Seelen-Gemeinde Wistedt (Landkreis Harburg) gesorgt: Ein 60-jähriger Mann steht im Verdacht, am 25. Februar seinen 87-jährigen Vater mit einem Messer ermordet zu haben und muss sich deshalb ab heutigen Donnerstag (13. August) vor dem Landgericht Stade verantworten. Die Anklageschrift wurde verlesen.
Rückblick: Am Mittwoch, 25. Februar 2026, gegen 20.10 Uhr wurde die Polizei wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts nach Wistedt gerufen. Angehörige hatten einen 87-jährigen Mann tot in seinem Haus aufgefunden und die Rettungskräfte alarmiert. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Seniors feststellen.
Die Polizei sicherte den Tatort und leitete Ermittlungen ein, im Zuge derer der 60-Jährige unter Tatverdacht geriet und festgenommen wurde. Die Staatsanwaltschaft Stade erließ Haftbefehl. Der Mann kam wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.
Gemäß Anklage soll sich der 60-Jährige maskiert haben und auf den 87-Jährigen in dessen Garage losgegangen sein und mehrfach mit einem Messer auf ihn eingestochen haben.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der heute 61-Jährige aus Habgier handelte. Auch habe er mit der Tat verhindern wollen, dass sein Vater in einem anderen Verfahren gegen ihn als Zeuge aussagt.
Für den Prozess sind laut Gericht 13 Verhandlungstage bis Anfang Oktober angesetzt.
Lesen Sie auch den WOCHENBLATT-Beitrag vom Februar:
Redakteur:Bianca Marquardt aus Tostedt |
|
| Webseite von Bianca Marquardt | |
| Bianca Marquardt auf Facebook | |
| Bianca Marquardt auf YouTube | |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.