Bundespolizei informiert
Waffen an Bahnhöfen Hannover und Bremen komplett verboten

In Hamburg gilt seit Dezember 2024 in den Bussen und Bahnen ein absolutes Waffenverbot | Foto: Polizei Hamburg
  • In Hamburg gilt seit Dezember 2024 in den Bussen und Bahnen ein absolutes Waffenverbot
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Blaulicht-Meldungen der letzten Tage

Blaulicht

Vorfälle in Holm-Seppensen
Mann sucht offenbar nach unverschlossenen Autos

Ein unbekannter Mann war am Sonntagabend, 4. Oktober, offenbar auf der Suche nach unverschlossenen Autos in Holm-Seppensen. Gegen 19.30 Uhr erfasste ihn eine Überwachungskamera im Holmer Weg, als er sich einem Fahrzeug näherte. Anschließend entfernte sich der Mann vom Grundstück. Nur wenige Minuten später, gegen 19.40 Uhr, öffnete der Unbekannte im Jungfernstieg einen in einem Carport abgestellten Wagen. Als der Besitzer bemerkte, wie der Mann den Innenraum durchsuchte, ergriff dieser die...

Blaulicht

Buchholz
Zwei Unbekannte bedrohen Kunden vor Spielhalle

Am Freitagabend, 2. Oktober, forderten zwei bislang unbekannte Täter gegen 20 Uhr einen Kunden einer Spielhalle dazu auf, seinen Gewinn an die Täterschaft auszuhändigen. Hierbei drohte die Täterschaft dem Kunden Gewalt an. Das Opfer kommt der Aufforderung nicht nach und erscheint nachträglich selbstständig bei der Polizei. Wer Hinweise zum Tatgeschehen oder der Täterschaft geben kann, möge sich bitte bei der Polizei Buchholz unter der Telefonnummer 04181-2850 melden.

Blaulicht

Winsen
Unfall: Zwei Fahrzeuge prallten gegeneinander

Zu einer Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall in Winsen in der Luhdorfer Straße, in Höhe der Shell Tankstelle, musste am Freitagabend (2. Oktober) die Winsener Feuerwehr ausrücken. Dort waren zwei Fahrzeuge zusammengeprallt. Von den Einsatzkräften wurden auslaufende Betriebsstoffe ab gestreut, sowie die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Die Ermittlungen zur Unfallursache und Schadenshöhe hat die Polizei aufgenommen.

Blaulicht

Tostedt
Ohne Fahrerlaubnis und unter Alkoholeinfluss gefahren

Am Samstag, 3. Oktober, gegen 21.30 Uhr, stellten Polizeibeamte in Wistedt einen Pkw auf einem fremden Grundstück fest. Im Fahrzeug befand sich der mutmaßliche Fahrzeugführer allein. Aufgrund der Feststellungen besteht der Verdacht, dass der Mann den Pkw zuvor unter dem Einfluss alkoholischer Getränke geführt hatte. Der Motor des Fahrzeugs war bei der Kontrolle noch warm. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,23 Promille. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass der Beschuldigte nicht im...

Blaulicht
Die Unfallstelle | Foto: Feuerwehr Horneburg
2 Bilder

Zwei Unfälle auf der A26 bei Horneburg
Vier Verletzte und Polizeiauto gerammt

Zwei Unfälle innerhalb von rund eineinhalb Stunden haben am Sonntagabend auf der A26 bei Horneburg: Zunächst wurde ein 28-jähriger Autofahrer leicht verletzt. Während die Polizei noch mit der Unfallaufnahme beschäftigt war, krachte ein weiteres Auto in einen haltenden Pkw und anschließend in den Streifenwagen. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Der erste Unfall ereignete sich gegen 19.40 Uhr in Fahrtrichtung Hamburg. Eine 50-jährige Frau aus Amt Neuhaus war mit ihrem VW Caddy auf der...

Blaulicht
So sieht die Stabbombe aus | Foto: Daniel Köhn
3 Bilder

Jesteburg
Zwei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg auf Acker gefunden

Am Samstag, 3. Oktober,  wurden auf einem Acker am Buchholzer Feldweg in Jesteburg zwei verrostete Stabbrandbomben aus dem Zweiten Weltkrieg aufgefunden. Die beiden Kampfmittel wurden bei einer Absuche mit einer Metallsonde entdeckt. Die hinzugezogenen Spezialisten zur Kampfmittelbeseitigung (USBV-Entschärfer) stellten die Stabbrandbomben anschließend sicher. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach derzeitigen Erkenntnissen nicht.

Blaulicht

Seevetal
Einbruch in Einfamilienhaus am helllichten Tag

Am Samstag, 3. Oktober,  kam es im Ikiaweg in Seevetal zu einem Tageswohnungseinbruch. Nach bisherigen Erkenntnissen begab sich der bislang unbekannte Täter zu einer rückwärtig gelegenen Terrassentür eines Einfamilienhauses. Dort verschaffte er sich gewaltsam Zutritt, indem er die Tür aufhebelte und den verschlossenen Fenstergriff gewaltsam umlegte. Anschließend durchsuchte der Täter das Einfamilienhaus und verließ den Tatort in unbekannte Richtung. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Blaulicht

Fahrer bei Unfall leicht verletzt
Auf nasser Fahrbahn in Toppenstedt von der Straße abgekommen

Zu einem Verkehrsunfall in Toppenstedt wurden am Donnerstagabend um 21.20 Uhr die Feuerwehr und der  Rettungsdienst alarmiert.  Bei Dunkelheit und regennasser Fahrbahn war ein Honda Jazz von der Fahrbahn abgekommen und mit einem auf dem dortigen Parkstreifen abgestellten VW Up! kollidiert. Infolge des Zusammenstoßes stürzte der Honda um und blieb auf der Seite liegen. Der Fahrer konnte das Fahrzeug nicht eigenständig verlassen und wurde bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte von Ersthelfern...

Blaulicht

Buchholz
Jugendlicher E-Scooter-Fahrer von Pkw getroffen

Verkehrsunfall im Steinbecker Mühlenweg am Donnerstag, 1. Oktober: Ein 15-Jähriger wurde dabei verletzt. Der Jugendliche fuhr mit seinem E‑Scooter gegen 17.58 Uhr auf dem Gehweg. An einer Grundstückseinfahrt übersah eine Pkw-Fahrerin den E‑Scooter-Fahrer. Die Frau kam mit ihrem Wagen aus einer Einfahrt heraus und erwischte den E-Scooter-Fahrer. Der 15-Jährige prallte bei dem Vorgang auf die Motorhaube des Autos und wurde über diese hinübergeschleudert. Er landete ungefähr drei Meter neben dem...

Blaulicht
Symbolische Schlüsselübergabe (v. li.): Ausschussvorsitzender für Soziales und Ordnung der SG-Hanstedt Günter van Weeren,
Samtgemeindebürgermeister Olf Muus, Ortsbürgermeister Saskia Schröder und Gemeindebürgermeister Sebastian Seier | Foto:  Freiwillige Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt
3 Bilder

Samtgemeinde Hanstedt
Fahrzeugübergabe an die Freiwillige Feuerwehr Undeloh

Vor Kurzem wurde ein neues Einsatzfahrzeug offiziell an die Freiwillige Feuerwehr Undeloh übergeben. An der feierlichen Übergabe nahmen zahlreiche Vertreter der Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt, Mitglieder aus Rat und Verwaltung, sowie der Gemeindebrandmeister teil. Ortsbrandmeisterin Saskia Schröder bedankte sich beim Rat und der Verwaltung der Samtgemeinde Hanstedt für die Bereitstellung des modernen Einsatzfahrzeuges. Die Investition zeigt die Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit...

Gefährliche Werkzeuge, Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messer aller Art sind am Hauptbahnhof Hannover im gesamten Januar 2025 verboten. Das hat jetzt die Bundespolizeidirektion Hannover verfügt. Die Einhaltung dieser Ordnungsverfügung wird durch Einsatzkräfte der Bundespolizei überwacht. Zuwiderhandlungen gegen diese Verbote können einen Platzverweis, ein Bahnhofsverbot (Hausverbot) oder auch einen Beförderungsausschluss nach sich ziehen.

Unabhängig von einem möglichen Straf-/ Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffengesetz (WaffG) ist auch ein Zwangsgeld bei uneinsichtigen Personen möglich. Der Geltungsbereich der Allgemeinverfügung umfasst den Hauptbahnhof Hannover und ist auf folgende Zeiträume begrenzt:

+++++++ UPDATE - 29. Juli. 2025 +++++++

Die Allgemeinverfügung zum Mitführverbot von Waffen am Bremer Hauptbahnhof wird bis zum 31. August 2025 verlängert.
Sie gilt von Freitag, 1. August, 0 Uhr, bis Sonntag, 31. August, 24 Uhr. Der Geltungsbereich umfasst den gesamten Gebäudeteil des Bremer Hauptbahnhofs einschließlich der Bahnsteige, ausgenommen ist die Passage "Bürgerweide".
Die Einhaltung wird durch die Bundespolizei kontrolliert. Verstöße können mit Platzverweisen, Hausverboten, Beförderungsausschlüssen sowie Zwangsgeldern geahndet werden. Ausnahmen sind in Ziffer 3.2 der Allgemeinverfügung geregelt.

Dasselbe gilt für den Hauptbahnhof Hannover; ausgenommen sind hier lediglich die "Raschplatzhalle" sowie die "Niki-de-Saint-Phalle-Promenade.“

Originalmeldung weiter:

Hintergrund dieser Allgemeinverfügung ist, dass Körperverletzungsdelikte mittels Waffen und anderer gefährlicher Werkzeuge, insbesondere Messer, aber auch das bloße Mitführen die Sicherheit von Bahnreisenden sowie der Bevölkerung beeinflussen.

Ergänzend informiert die Bundespolizeidirektion Hannover:

  • Das Führen von Waffen in der Öffentlichkeit unterliegt waffenrechtlichen Bestimmungen und ist gegebenenfalls verboten bzw. bedarf einer behördlichen Erlaubnis (z.B. Verbot des Führens von Einhandmessern, Kleiner Waffenschein für Schreckschuss-, Reiz-, und Signalwaffen).
  • Waffen, auch die zur Selbstverteidigung gedacht sind, bieten trügerische Sicherheit. Sie können die eigene Risikobereitschaft erhöhen, zur Gewalteskalation beitragen und zu einer Schadensvergrößerung führen.
  • Waffenträger vernachlässigen in der Regel deeskalierende Techniken und Kommunikationsstrategien, die zu einer Beruhigung der Situation beitragen können.
  • Waffen erschweren Helfern und der Polizei zu erkennen, wer Täter und wer Opfer ist.
  • Die Waffe kann im ungünstigsten Fall abgenommen und gegen den Träger selbst eingesetzt werden.
  • Der Einsatz von Waffen führt schnell zu lebensbedrohlichen Verletzungen und kann erhebliche strafrechtliche und finanzielle Folgen haben.

Eine Möglichkeit, um in Gefahrensituationen auf sich aufmerksam zu machen, bietet beispielsweise ein sogenannter Schrillalarm (oder Taschenalarm), insbesondere dann, wenn sich noch weitere Personen im Umfeld aufhalten. Denn mit dem Auslösen des Alarms erklingt ein lauter schriller Ton, welcher Umstehende auf das Geschehen aufmerksam macht. Ziel ist, dass Täter angesichts möglicher Zeugen von der Tat ablassen.
Nützliche Tipps zu verschiedenen Themen stehen auch im Internet (www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/).

Verboten sind gemäß der Verfügung nun:

  • Schuss- und auch Schreckschusswaffen
  • Hieb-, Stoß- und Stichwaffen
  • Messer aller Art
  • Reizgas wie Pfefferspray, Tierabwehrspray
  • Äxte, Beile
  • Baseballschläger
  • Wurfsterne
  • Totschläger, Schlagringe
  • Kampfsportgeräte mit einer Spitze oder scharfen Kante
  • Teppichmesser, Schwerter und Säbel
  • Taser, Elektroschockgeräte
  • Bogen, Armbrüste und Pfeile
  • Schleudern und Katapulte
  • Bolzenschussgeräte

Vom Mitführverbot ausgenommen sind u.a.:

  • Polizeikräfte, Zoll, Bundeswehr, Technisches Hilfswerk, kommunale Ordnungsdienste, Feuerwehr, Rettungsdienste, medizinische Versorgungsdienste, Sicherheitsdienstmitarbeiter der DB AG oder deren Beauftrage, Mitarbeiter ausgewiesener Sicherheitsdienste, Mitarbeiter von Geld- und Werttransporten und das Zugbegleitpersonal der Eisenbahnverkehrsunternehmen, im Rahmen jeweils ihrer dienstlich zugewiesenen Einsatzmittel.
  • Gastronomieunternehmen hinsichtlich der Nutzung von Messern aller Art.
  • Bahnreisende Fahrgäste dürfen Schuss- und Schreckschusswaffen sowie Messer mitführen, wenn sie zur Jagdausübung dienen und in einem geschlossenen gesicherten Behälter (Bestimmungen des Waffengesetzes sind zu beachten) transportiert werden.
  • Handwerker, Gewerbetreibende und deren Angestellte dürfen Messer mitführen, wenn sie zur Erfüllung eines konkreten Auftrags benötigt werden.

Lesen Sie auch:

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Mit der Bahn nach Hamburg: Messer besser zu Hause lassen
Redakteur:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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