Online-Workshop zum Radschnellweg
Per Rad von Tostedt nach Harburg

So könnten die Radschnellwege in der Metropolregion Hamburg aussehen
  • So könnten die Radschnellwege in der Metropolregion Hamburg aussehen
  • Foto: Visualisierung: Orange Edge/Metropolregion Hamburg
  • hochgeladen von Bianca Marquardt

bim. Landkreis. Radfahren in der Metropolregion Hamburg und im Landkreis Harburg soll künftig durch Radschnellwege attraktiver werden. Diese erschließen größere Entfernungen und können Anreiz sein für Pendler, vom Auto aufs Rad umzusteigen. Für die Planung eines Radschnellweges von Tostedt über Buchholz nach Hamburg sind nun die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen und Wünschen gefragt.
Daher lädt Tobias Schmauder, Radverkehrskoordinator des Landkreises Harburg, für Donnerstag, 21. Januar, um 18 Uhr zu einem öffentlichen digitalen Bürgerworkshop ein.
Denn wo der Radschnellweg entlangführen soll, welche Trasse am besten geeignet ist, sollen nicht nur die Planer festlegen. „Um die bestmögliche Trasse zu finden, brauchen wir das Wissen der Bürgerinnen und Bürger als Experten vor Ort“, betont Tobias Schmauder. „Sie kennen die Gegebenheiten schließlich am besten und können wertvolle Tipps geben.“
Das habe sich bereits beim ersten Planungsschritt gezeigt: Im vergangenen Jahr hat es eine Online-Beteiligung gegeben - mit großer Resonanz und wertvollen Streckenvorschlägen und Hinweisen. Die Planer haben daraus mögliche Trassenvarianten entwickelt.
Nun folgt mit dem digitalen Bürgerworkshop der zweite Beteiligungsschritt. Dort stellen die Planer die Grobvarianten in den verschiedenen Streckenabschnitten vor, beschreiben Vorteile und Herausforderungen. Danach sind die Teilnehmer gefragt: In voraussichtlich drei Arbeitsgruppen beschäftigen sie sich mit dem Radschnellweg in den Abschnitten zwischen Tostedt und Buchholz, im Stadtgebiet von Buchholz und weiter von Buchholz bis Harburg und bringen eigene Ideen ein. Die Ergebnisse der Gruppen werden anschließend im Forum zusammengefasst und diskutiert.
Hintergrund: Von Tostedt über Buchholz soll ein rund 27 Kilometer langer Radschnellweg nach Harburg gefunden werden. Dort soll er an das Hamburger Straßen- und Wegenetz anschließen. Die Machbarkeitsstudie mit einer möglichen Trasse soll bis Ende 2021 vorliegen.
• Anmeldungen zum Online-Workshop sind bis Montag, 18. Januar, beim Radverkehrskoordinator Tobias Schmauder, E-Mail: radverkehr@lkharburg.de möglich, die Zugangsdaten werden den Teilnehmern dann per Mail zugeschickt.
www.metropolregion.hamburg.de/radschnellwege.

Planbare Zeiten und ungestörtes Fahren

Radschnellwege sollen das Fahrradfahren in der Metropolregion Hamburg weiter fördern und bestehende Radverkehrsnetze ergänzen. Gut ausgebaute Wege sollen genau planbare Fahrzeiten durch unterbrechungsfreies, ungestörtes Fahren ermöglichen. Die Wege sind so breit, dass das Überholen möglich ist und jeder komfortabel in seinem Tempo unterwegs sein kann.
Rund um Hamburg werden, gefördert durch die Metropolregion Hamburg, neun Trassen für regionale Radschnellwege auf ihre Umsetzbarkeit überprüft. Die Routen laufen sternförmig auf Hamburg zu und werden möglichst geschickt mit dem Hamburger Veloroutennetz verbunden, um dann weiter direkt in die Hamburger Innenstadt und die anderen Stadtteile zu führen.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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