Stehende Ovationen
Urkunde für Bendestorfs neuen Ehrenbürger Wilhelm Marquardt

Bürgermeister Bernd Beiersdorf (re.) überreichte Wilhelm 
Marquardt die Ehrenbürger-Urkunde. Statt einem Handschlag gab es einen Ellenbogen-Check
  • Bürgermeister Bernd Beiersdorf (re.) überreichte Wilhelm
    Marquardt die Ehrenbürger-Urkunde. Statt einem Handschlag gab es einen Ellenbogen-Check
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bim. Bendestorf. Die Vorstellung seines Werkes "Kleines Dorf - Große Welt Bendestorf - Geschichte eines Dorfes in der Nordheide" war im September 2011 im Trubel des Dorffestes untergegangen. Und jetzt durfte die Feier wegen der Corona-Auflagen nur im kleinen Kreise im Makens-Huus stattfinden. Dennoch freute sich Wilhelm Marquardt und bedankte sich herzlich, als Bürgermeister Bernd Beiersdorf ihn für seine herausragenden Leistungen zum Bendestorfer Ehrenbürger ernannte und dem 86-Jährigen die dazugehörige Urkunde überreichte.
Die Bendestorfer Ratsmitglieder und Jesteburgs Erste Samtgemeinderätin Petra Buzina sowie der ein oder andere Weggefährte würdigten Wilhelm Marquardts Engagement für das kleine Nordheidedorf mit stehenden Ovationen. Der neue Ehrenbürger wurde von seiner Frau Elke begleitet, mit der er jahrzehntelang die Leidenschaft für Sport teilte und die ihm sozusagen den Rücken frei hielt, wenn er in rund zehn Jahren immer mal wieder auf "Tauchstation" war, um an der umfassenden Dorfchronik zu arbeiteten, wie Beiersdorf berichtete. "Mit dem Werk liegt ein Stück Geschichte vor, das auch für Nicht-Einheimische lesenswert ist", so der Bürgermeister.
In seinen zwei jüngsten Veröffentlichungen widmete sich Wilhelm Marquardt den Kriegstagebüchern seines Vaters und einem Widerstandskämpfer, der im Dritten Reich hingerichet wurde. "Die Werke sind eine Mahnung gegen den Krieg und den wieder aufkommenden Nationalsozialismus", sagte Beiersdorf.
Zudem hatte Wilhelm Marquardt Anfang der 1980er Jahre maßgeblich dazu beigetragen, dass Bendestorf eine eigene Pfarrstelle erhielt.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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