Jahresrückblick Landkreis Harburg: "Zusammenarbeit mit Kommunen gestärkt"

Landrat Rainer Rempe blickt auf ein bewegtes Jahr zurück
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(bim). "Der Landkreis Harburg hat sich auch 2017 als Wachstumsregion positiv weiterentwickelt. Für unsere Bürger ist der Landkreis ein attraktiver Standort zum Wohnen und Arbeiten. Vor allem junge Familien ziehen in unsere Region und tragen so zu dem erfreulichen Bevölkerungswachstum bei", sagt Landrat Rainer Rempe. Er zieht in seinem Jahresrückblick in vielerlei Hinsicht ein positives Fazit. Auch die Wirtschaft entwickele sich positiv. "Unsere Region ist attraktiv für Arbeit und Beschäftigung, das zeigt sich in der weiter sinkenden Arbeitslosenquote, zu der wir u.a. durch die gezielte Wirtschaftsförderung der kleinen und mittleren Unternehmen aktiv beitragen." Auf vielen Handlungsfeldern sei der Landkreis gut vorangekommen, so Rempe. Einige Stichworte:
Kommunale Wohnungsbaugesellschaft:"Die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft für den Landkreis Harburg (KWG) hat im Oktober 2017 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Zentrales Ziel der KWG ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für mittlere und kleine Einkommensbezieher. Dafür werden in den nächsten fünf Jahren rund 1.000 Mietwohnungen in den beteiligten Gemeinden und Städten gebaut. Getragen wird die Wohnungsbaugesellschaft von den Städten Buchholz und Winsen sowie den Gemeinden Seevetal, Jesteburg, Neu Wulmstorf, Rosengarten, Hanstedt, Elbmarsch und Salzhausen, der Sparkasse Harburg-Buxtehude und dem Landkreis Harburg als Gesellschafter."
Digitalisierung und IT-Kooperation: "Gemeinsam mit 25 beteiligten Kommunen konnten wir vom Bund und dem Land Niedersachsen rund 20 Millionen Euro an Fördermitteln für den Breitbandausbau sichern. Bis 2019 werden wir damit die letzten 'weißen Flecken' im Landkreis schließen und mit Internet-Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit ausstatten.
Darüber hinaus haben die Samtgemeinden Jesteburg, Hollenstedt, Hanstedt, Salzhausen und die Gemeinde Rosengarten zum 1. Januar 2018 mit dem Landkreis Harburg eine IT-Kooperation gegründet. Damit bündeln wir unsere IT-Ressourcen und bauen eine IT-Landschaft mit hohen Sicherheitsstandards für behördenübergreifende Prozesse auf. Durch die gemeinsame Nutzung von Anwendungssystemen kann mittelfristig auch die Vision eines Bürgerportals verwirklicht werden, in dem sich jeder Bürger nur einmal registrieren muss, um zahlreiche Service-Angebote der Kreis- und Gemeindeverwaltungen online erledigen zu können."
Haushalt: "Die Kommunen werden um 10,54 Millionen Euro entlastet. Die Kreisumlage sinkt von 51,5 auf 49 Prozent. Zusätzlich beteiligt sich der Landkreis im Rahmen einer neuen Vereinbarung mit den Städten und Gemeinden an den Kosten für die Kinderbetreuung – in den kommenden beiden Jahren jeweils mit 3,54 Millionen Euro.
Der Trend zur Ganztagsschule sowie der Wechsel von G8 auf G9 erfordert auch den planvollen Ausbau, die Sanierung und Erweiterung unserer weiterführenden Schulen. Wir haben dazu für die nächsten zehn Jahre ein Investitionsprogramm von annähernd 100 Millionen Euro veranschlagt, das wir - soweit möglich - schrittweise umsetzen werden.
Dank einer erfreulich positiven Wirtschaftsentwicklung können wir unseren rund 385 Millionen schweren Haushalt mit steigenden Überschüssen ausgleichen, müssen jedoch für notwendige Investitionen wie etwa den Bau von Schulen, Kreisstraßen und Radwegen weiter Kredite aufnehmen."
Mehr Verkehrskoordination: "Mehr Kooperation auf der länderübergreifenden Ebene ist auch im Bereich Verkehr notwendig. Das gilt angesichts zahlreicher Sanierungs- und Ausbauprojekte von Autobahnen sowie Bundes- und Landesstraßen, wo eine bessere Abstimmung zwischen den zuständigen hamburgischen und niedersächsischen Behörden im Interesse unserer vielen Pendler dringend notwendig ist. In diesen Planungsprozess müssen wir als Landkreis Harburg frühzeitig einbezogen werden. Ebenso muss der Öffentliche Personennahverkehr im Landkreis Harburg grenzüberschreitend weiterentwickelt werden. Dazu haben wir 2017 den Nahverkehrsplan neu aufgelegt und den Busverkehr ausgeschrieben. Und uüberdies nehmen wir unsere Rolle als Partner im HVV-Verbund aktiv wahr. Zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur gehört auch unser neues Regionales Radverkehrskonzept."

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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