Lernprozess im Naturbad Winsen
Stadtwerke ziehen erste Bilanz
- Das Hauptgebäude wird nach einem Brandschaden instandgesetzt
- Foto: Anika Werner
- hochgeladen von Anika Werner
Das Naturbad Winsen ist gut in die erste Saison gestartet – doch ganz ohne Startschwierigkeiten ging es nicht. Wie die Stadtwerke mit Rückmeldungen umgehen, was beim Online-Ticketing verbessert wurde und wie es im Hauptgebäude nach dem Brand weitergeht, erklärt Geschäftsführer Hans-Georg Preuß im Kurzinterview.
WOCHENBLATT: Gerade bei einem neuen Freizeitangebot sind Rückmeldungen besonders wertvoll. Auf welchen Wegen erreichen Sie die Stimmen der Gäste und wie fließen diese in die Weiterentwicklung des Naturbads ein?
Hans-Georg Preuß: Ein Feedback der Gäste erreicht uns tatsächlich auf ganz unterschiedlichen Kanälen. Vor allem im persönlichen Dialog vor Ort im Bad, aber auch in der Interaktion mit unseren Vorverkaufsstellen. Über die Sozialen Medien (Facebook, Instagram) und Google-Rezensionen. Auch bei der Stadt Winsen landen Anregungen zur Verbesserung. Egal welcher Kanal, wie nehmen jede Anregung und kritische Bemerkung sehr ernst und prüfen diese in Abstimmung mit der Stadt Winsen, für die wir das Naturbad betreiben, auf Umsetzbarkeit. Glücklicherweise überwiegen die positiven Rückmeldungen unserer Bürgerinnen und Bürger.
WOCHENBLATT: An den ersten heißen Tagen kam es aufgrund technischer Probleme beim Online-Ticketsystem zu langen Warteschlangen am Freizeitbad „Die Insel“. Teilweise wurden Gäste sogar kostenlos in das Naturbad gelassen. Was genau war da los und wie haben Sie darauf reagiert?
Hans-Georg Preuß: Ein Serverausfall beim Kassensystem an einem besuchsstarken Wochenende machte den Erwerb von Online-Tickets temporär unmöglich. Ursache waren geringe Serverkapazitäten von unserem Dienstleister, eine der kleinen Kinderkrankheiten, die sich schnell beheben lassen konnten. Mittlerweile läuft der Online-Ticketverkauf reibungslos und der überwiegende Teil unserer Gäste kauft das Ticket schon vorher.
WOCHENBLATT: Durch den Brand vor der Eröffnung ist das Hauptgebäude bisher nur eingeschränkt nutzbar. Wie ist da der aktuelle Stand und wann rechnen Sie mit einem regulären Betrieb, auch mit Gastronomie und Duschen im Gebäude?
Hans-Georg Preuß: Inzwischen herrscht Klarheit in Bezug auf die Brandursache. Die Klärungen mit den beteiligten Versicherungen sind noch im vollen Gange. Leider ist derzeit noch nicht klar, ab wann mit der Sanierung begonnen werden kann. Wir stehen in den Startlöchern und hoffen sehr, zur Badesaison 2026 das Gebäude im vollen Umfang nutzen zu können. Dann gibt es auch warme Duschen und leckere Pizza (etc.).
Redakteur:Anika Werner aus Winsen |
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