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Beckdorfer Bürgermeister bittet: "Meldet alle Vorfälle der Polizei!"

"Es handelt sich um einzelne Personen" - Bürgermeister Siegfried Stresow appelliert an die Beckdorfer, nicht alle Asylbwerber über einen Kamm zu scheren
Diebstähle und Belästigungen: Einige Flüchtlinge in Beckdorf sorgen offensichtlich für Unruhe. Auch wenn es sich laut Samtgemeinde-Bürgermeister nur um wenige Personen handelt, die zudem gar nicht in Beckdorf leben, sondern zu Besuch kommen, machen sich besonders Eltern Sorgen. So berichtete eine Mutter auf der Informationsveranstaltung der Samtgemeinde zum Thema Asylbewerber, dass ihre Tochter angesprochen worden sei. Die Polizei wurde bereits über den Vorfall informiert. Bürgermeister Siegfried Stresow (SPD) wurde von einer anderen Frau darüber benachrichtigt, dass sie bedrängt wurde. "Bis Ende vergangenen Jahres war hier alles ruhig", sagt Stresow. "Seitdem gibt einige Vorfälle. Allerdings wird auch sehr viel hochgepuscht." In einigen Chatgruppen würden Halb- und Unwahrheiten verbreitet, so der Bürgermeister. Auch würden Flüchtlinge schon argwöhnisch betrachtet, wenn sie nur an der Bushaltestelle sitzen. Aber: Alle Vorfälle sollten der Polizei gemeldet werden, damit sie aktenkundig werden, sagt Stresow.
Das rät auch Rainer Bohmbach, Pressesprecher der Polizei. Er sieht aber keine Gefährdung für die Beckdorfer Bevölkerung. "Wir sind dort öfter vor Ort", sagt Bohmbach. "Das heißt aber nicht, dass etwas passiert ist. Wir wollen, dass sich die Bürger sicher fühlen, und oft gibt es auch einfach nur rechtliche Fragen zu klären."
Außerdem wird, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu erhöhen, das Holzhäuschen an der Bushaltestelle durch ein Glashaus ersetzt, berichtet Siegfried Stresow.