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3.800 Brötchen am Tag: Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Buchholz

Kreisjugendfeuerwehrwart Detlev Schröder leitet das Lager
as. Buchholz. In der Küche des Kreiszeltlagers der Jugendfeuerwehren in Buchholz herrscht eine Stunde vor dem Beginn des Abendessens emsige Betriebsamkeit. Es wird geschmiert, bestreut und gerollt, was das Zeug hält - 3.300 Wraps müssen zubereitet werden. 106,8 Kilogramm Gyros, 60 Kilogramm Putenbrust und 25 Kilogramm Gemüse verteilen die ehrenamtlichen Helfer in Akkordarbeit auf den Weizenfladen. Für die Küchen-Crew beginnt der Dienst um 3.30 Uhr - 3.800 Brötchen müssen aufgebacken werden. „Wir verarbeiten pro Tag 180 Kilo Aufschnitt, 380 Liter Milch und 30 Kisten Obst“, sagt Koch Bernd Meinschien. Die Mahlzeiten sind im Zeltlager nach einem engen Zeitplan getaktet - nur so können die 1.050 Teilnehmer und 350 erwachsenen Helfer versorgt werden.
Aus 87 Jugendwehren im Landkreis Harburg sind Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren angereist. So wie Lina und Jamie von der Jugendfeuerwehr Wulfsen. „Das Zeltlager ist super!“ sind sich die zehnjährigen Mädchen einig. Denn der Tag hält viele Aktivitäten für die Kinder bereit. Orientierungsmärsche, Fußball, Völkerball und Schwimmen sind nur einige davon. Wer noch nicht ausgelastet ist, kann sich in der im Freien aufgebauten „Spielefabrik“ an der Kletterwand, beim Kistenstapeln oder an der Seilbahn austoben.
180 Nachwuchs-Brandschützer bereiten sich während der Lagerwoche auf die Prüfung für die Leistungsspange, die höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehr, vor. Zu den in Kleingruppen zu bewältigenden Aufgaben gehören eine Schnelligkeitsübung, Kugelstoßen, Staffellauf, ein Löschangriff und die Beantwortung von Fragen.
Einen Eindruck vom Lagerleben erhielten die rund 2.500 Besucher am vergangenen Mittwoch bei einem Tag der offenen Tür. Zusätzlich präsentierten sich auf dem Gelände u.a. Handwerksbetriebe aus der Region, der Zoll und die Sparkasse Harburg-Buxtehude, die im Vorwege das Lager mit 3.500 Euro unterstützt hatte. Eine tolle Idee hatten Vertreter der Zimmerer-Innung: Sie schenkten der Kreisjugendfeuerwehr Leitergerüste, Sprunghindernisse und Knotengestelle, die sie vor Ort gemeinsam mit den Kindern zusammenbauten.