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„Hier funktioniert die Flüchtlingshilfe!“ - ADAC-Ehrenratsmitglied Arno Reglitzky organisiert Warnfesten für die Flüchtlingsarbeit des ADFC in Hanstedt

Arno Reglitzky (v. li.) hat jetzt einen großen Karton mit Warnwesten an Verwaltungschef Olaf Muus und Dieter Bisping, Gerhard Heuer sowie Hasso Ernst Neven (alle ADFC) übergeben
mum. Hanstedt/Buchholz. „Ich finde, dass die Hilfe für Flüchtlinge hier besonders gut ist“, sagt Arno Reglitzky - immerhin Fraktionsvorsitzender der FDP im Buchholzer Stadtrat. „Dieses Kompliment mache ich der Samtgemeinde Hanstedt gern.“ Für Reglitzky ist klar, dort wo die Menschen sich kennen und der Zusammenhalt groß ist, dort ist auch die Bereitschaft für soziales Engagement ausgeprägt. Aus diesem Grund zögerte Reglitzky keinen Moment, als ihn Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus um einen Gefallen bat. Der Hanstedter Verwaltungschef sorgt sich - gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit - um die Sicherheit der Flüchtlinge, wenn sie mit dem Rad auf den Landstraßen unterwegs sind. Reglitzky, inzwischen Mitglied des Ehrenvorstands des ADAC, ließ seine Verbindungen spielen und organisierte 75 Signalwesten. Jetzt kam es zur Übergabe - allerdings nicht an die Samtgemeinde, sondern an die Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC). In Hanstedt sorgen die Aktiven um Hasso Ernst Neven, Vorsitzender der Ortsgruppe Hanstedt-Salzhausen, dass die Flüchtlinge mobil sind.
„Wir haben seit Anfang des Jahres gut 80 Fahrräder für die Asylbewerber instand gesetzt“, so Neven. Derzeit sind 233 Flüchtlinge in der Samtgemeinde untergebracht. „Wer von ihnen gern ein Rad haben möchte, bekommt auch eines“, sagt Neven. Nicht kostenlos - sondern gegen eine „Schutzgebühr“ zwischen zehn und 15 Euro. Darüber hinaus bietet der ADFC den Asylbewerbern in Asendorf, Hanstedt, Egestorf und Marxen die Möglichkeit, Räder selbst zu reparieren. „Das Angebot kommt sehr gut an“, berichtet Neven. Als nächstes möchte der ADFC auch Touren anbieten. „Dabei geht es vor allem darum, dass die Flüchtlinge die Verkehrsregeln lernen.“
• Wer helfen möchte, kann dies beispielsweise mit einer Rad-Spende tun. Allerdings sollten die Zweiräder noch in einem guten Zustand sein. Für weitere Hilfsangebote sind Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus unter der Nummer 04184 - 80362 und Fachbereichsleiter Hans-Heinrich Schwanemann unter der Nummer 04184 - 80334 offen. „Es ist schwer zu sagen, was konkret benötigt wird“, so Muus. In den nächsten Wochen werden die ersten Familien nachkommen. Da könnten dann Einrichtungsgegenstände sinnvoll werden.“