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Kompromiss beendet die Spannungen: Neuer Vertrag für den Tierschutzverein

Zumindest bei der Vertragsunterschrift lächelten sie: Sozialdezernent Jan-Hendrik Röhse (li.) und Rolf Schekerka, Vorsitzender des Tierschutzvereins
os. Buchholz. Das Knistern war deutlich spürbar. Hier mussten sich zwei erwachsene Männer zusammenreißen, um nicht ein falsches Wort zu sagen. In der vergangenen Woche haben Jan-Hendrik Röhse, Buchholz' Sozialdezernent, und Rolf Schekerka, Vorsitzender des Buchholzer Tierschutzvereins, den neuen Betriebsführungsvertrag unterzeichnet. Vorausgegangen waren zwei Jahre Verhandlungen über den Text. Am Ende stand ein Kompromiss.
Wie berichtet, hatte Schekerka vor wenigen Wochen angekündigt, den Vertrag in der vorliegenden Form wegen überbordender Bürokratie nicht zu unterzeichnen. Es ging um einen Paragrafen im Entwurf, nach dem der Tierschutzverein verpflichtet gewesen wäre, eine Aufstellung sämtlicher Ein- und Ausgaben von sich aus an die Stadt Buchholz und die beteiligten Umkreisgemeinden zu schicken. Das wäre für den ehrenamtlich arbeitenden Schatzmeister des Tierschutzvereins nicht umsetzbar, argumentierte Schekerka. Nach dem überarbeiteten Vertrag muss der Verein die Zahlen lediglich auf Anfrage übermitteln.
"Vielen ist nicht bewusst, dass wir viel ehrenamtliche Arbeit leisten und gleichzeitig den Kommunen viele Aufgaben abnehmen", sagte Schekerka. Röhse sagte, mit dem Vertragsabschluss ziehe man einen Schlussstrich unter die Querelen der Vergangenheit.