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Starke Premiere auf der Naturbühne

Sie sind die Adressaten des Benefizkonzerts: die Kinder aus Tschernobyl mit ihren Betreuern und Gasteltern

Evangelische Jugend organisierte Benefizkonzert für Kinder aus Tschernobyl erstmals in Eigenregie

os. Jesteburg. Die fünfte Auflage des Benefizkonzerts "Rock'n'Roll für Tschernobyl" war eine ganz Besondere: Erstmals organisierte die evangelische Jugend aus Jesteburg und Bendestorf das Event auf der Naturbühne in Jesteburg ganz allein. Wie berichtet, war Diakon Reinhard Schünemann nach Hittfeld gewechselt, sodass seine Mithilfe bei der Organisation entfiel.
"Hier ist viel los. Es klappt halt in der evangelischen Jugend", lautete das erste Fazit von Sebastian Wolf, der das Rockkonzert mit den Gruppen "Adalight" aus Buchholz, "OIC" aus Uelzen sowie "Funkspruch" aus Tostedt federführend mit vielen Helfern organisiert hatte. Viele, zumeist jugendliche Zuhörer fanden den Weg zur Naturbühne, um sich ein paar härtere Klänge auf den Ohren zu gönnen.
Mit dem Erlös des Konzerts wird der Besuch von Kindern aus dem weißrussischen Tschernobyl gefördert, die in der durch das Reaktorunglück vor 30 Jahren stark radioaktiv verseuchte Region leben und sich in Deutschland erholen. Die Kinder und ihre Gasteltern waren bei der Veranstaltung vor Ort.
Pastorin Ellen Kasper lobte das Engagement der evangelischen Jugend: "Ihr setzt ein starkes Zeichen dafür, dass wir mit unserer Welt achtsam umgehen müssen!"
Am Ende des Konzerts stand ein Erlös von mehr als 3.000 Euro. Sebastian Wolf bedankt sich bei allen Helfern und Förderern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.