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Symbol für die Freundschaft

Vertreter der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde pflanzten mit Buchholz‘ Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse (2. v. li.) einen Zürgelbaum

Muslimische Ahmadiyya-Gemeinde spendet Friedensbaum an die Stadt Buchholz / „Wir wollen eine liebevolle Atmosphäre schaffen“

os. Buchholz. Mit ihrer Baumspende an die Stadt Buchholz hat die muslimische Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde ein Zeichen für Frieden, Freundschaft und Loyalität gesetzt. Am Montag pflanzten Imam Usman Naveed, Oberhaupt von sechs Gemeinden in Niedersachsen, und Regionalleiter Raja Mohammad Afzal gemeinsam mit Buchholz‘ Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse einen Zürgelbaum. Dieser mittelgroße Baum mit derben Blättern und essbaren Steinfrüchten ist vor allem in Nordafrika beheimatet. Die Baumaktion ist Teil eines bundesweiten Projektes, das von der Majlis Ansarullah initiiert wurde, der Unterorganisation der Ahmadiyya-Gemeinde. Die Baumpflanzung in der Buchholzer Innenstadt ist die erste dieser Art im Landkreis Harburg.
„Unsere Baumspende soll zeigen, dass wir aufgeschlossen sind und uns in Deutschland integrieren wollen“, sagte Imam Naveed. Damit wolle man dem Land, in dem man sich wohl fühle, etwas zurückgeben. Raja Afzal appellierte an Muslime und Christen, miteinander ins Gespräch zu kommen: „Wenn man nichts übereinander weiß, gibt es schnell Vorurteile.“
Bürgermeister Röhse freute sich über die Baumspende: „Ich finde diese Geste sehr gut und wichtig.“ Er beschrieb das funktionierende Zusammenleben von Muslimen und Christen in Buchholz‘ französischer Partnerstadt Canteleu: „Dieses gute Miteinander muss es auch bei uns geben.“