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Fertig nach 44 Jahren Planung

Das Luftbild zeigt einen Teil der "B75 neu". Der Verkehr fließt jetzt größtenteils um Dibbersen herum (Foto: Manuel Kühl / facebook.com/Kaukair)

"B75 neu" in Dibbersen kann jetzt genutzt werden / Geschäfte in Dibbersen bleiben erreichbar

os. Dibbersen. "Das Steuergeld ist hier besonders gut angelegt. Die Bürger werden von der stoßweise extrem hohen Belastung befreit." Das sagte Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär im Bundes-Verkehrsministerium, am vergangenen Freitag bei der offiziellen Eröffnung der Umgehungsstraße "B75 neu" in Dibbersen. Mehr als 100 Gäste aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft kamen zu der kleinen Feierstunde.
Wie berichtet, investierte der Bund rund 17 Millionen Euro in den Bau der rund 2,7 Kilometer langen Umgehungsstraße. 200.000 Euro schoss die Stadt Buchholz zu. Über die Umgehungsstraße sollen künftig mehr als 22.000 Fahrzeuge pro Tag fahren.
Die neue Ortsumgehung sei ein gutes Beispiel dafür, wie der Staat die Infrastruktur weiter optimiere und zur wirtschaftlichen Entwicklung einer Region beitrage, erklärte Ferlemann. Er hoffe, dass durch das gerade auf den Weg gebrachte, 10 Milliarden Euro schwere, Investitionsprogramm der Bundesregierung ähnliche Straßenbauprojekte umgesetzt werden können. "Die B75 neu hat hier einen Modellcharakter", sagte Ferlemann.
"Ich bin froh, dass ich bei dieser Eröffnung dabei sein kann", sagte Hermann Heinrich Albers. Er saß fast 40 Jahre für die CDU und die BUB im Buchholzer Stadtrat und verfolgte die Planungen für die "B75 neu" von der ersten Stunde - die Planungen für eine Ortsumfahrung von Dibbersen begannen 1970.
Übrigens: Die Geschäfte in der Dibberser Ortsdurchfahrt bleiben für die Kunden erreichbar. Die alte B75 kann von Norden aus kommend (aus Richtung Nenndorf) wie gehabt genutzt werden. Nicht mehr befahrbar ist die "B75 alt" lediglich von der Kreuzung beim Schnellrestaurant McDonald's in Richtung Süden bis zur Einmündung der "B75 neu". Dieser Teil wird zurückgebaut.