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ISEK-Endbericht wurde vorgestellt: "Jetzt geht die Arbeit richtig los"

Die weitere Begrünung des Peets Hoff ist eine Maßnahme aus dem ISEK, die mit vergleichsweise wenig Geld umgesetzt werden kann. Die Politik hat bereits erste Anträge gestellt
os. Buchholz. „Eigentlich geht die Arbeit jetzt erst los“, sagte Buchholz‘ Baudezernentin Doris Grondke jetzt bei der Vorstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) im Planungsausschuss. Rund eineinhalb Stunden nahmen sich ISEK-Mitarbeiterin Jutta Hiller und zwei Fachplaner Zeit, um das Konzept sehr detailliert vorzustellen. Das ISEK soll als Gestaltungsrahmen dafür dienen, wie sich die Nordheidestadt bis 2030 entwickeln soll.
Wie berichtet, hatte die Stadt Buchholz auf Grondkes Betreiben das ISEK seit März 2013 erstellt - unter ständiger Beteiligung der Bürger. U.a. fanden 15 sogenannte Werkstattgespräche, vier Bürgerwerkstätten und drei Stadtspaziergänge statt. Insgesamt kamen zu den Veranstaltungen rund 1.200 Bürger, die zusammen circa 2.000 Anregungen verfassten, wie sich Buchholz bis zum Jahr 2030 entwickeln soll. Das ISEK sei Voraussetzung dafür, dass Buchholz sich um Förderungsmittel des Landes bewerben kann, verdeutlichte Grondke. Insgesamt investierte die Stadt weit mehr als 100.000 Euro in das 184 Seiten starke Werk.
Jutta Hiller fasste die Ergebnisse für die Ausschussmitglieder und zahlreiche Bürger kenntnisreich zusammen. Mehr als 280 Maßnahmen umfasst der ISEK-Entwurf. Zentrale Erkenntnisse des ISEK seien, dass bis zum Jahr 2030 ein Bedarf von rund 2.000 zusätzlichen Wohneinheiten in Buchholz sowie 60 weitere Hektar Gewerbeflächen bestehen, erklärte Hiller. Vor allem die Nachverdichtung in der Innenstadt müsse verstärkt werden.
Eher an der Oberfläche kratzte Grünplanerin Maria Julius vom Büro TGP. Sie mahnte u.a. die Schaffung von „Freiluftbahnen“ an. Sportplaner Dr. Robin Kähler warb für die Schaffung eines echten Sportparks am Holzweg. Zudem müsse sich Buchholz dringend um eine Leichtathletikanlage kümmern. Diese gebe es im gesamten Stadtgebiet nicht.
In naher Zukunft will die Verwaltung nach Auskunft von Doris Grondke die 280 Maßnahmen nach Prioritäten ordnen. Gleichzeitig werde mit konkreten Entwicklungsvorhaben die Fördermittelakquise beginnen. Schließlich würden die ISEK-Ergebnisse in die Neufassung des Flächennutzungsplanes aufgenommen. Der jetzige F-Plan ist bis 2020 gültig.