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Wenn Laub zum Problem wird

Vor dem Haus der Seniorin sammelt sich das Laub

Was tun, wenn man Blätter aus gesundheitlichen Gründen nicht beseitigen kann

os. Buchholz. Viele Eigentümer müssen jetzt das Laub von den Gehwegen vor ihren Häusern entfernen. Was passiert, wenn man aus gesundheitlichen Gründen dazu nicht in der Lage ist und das Geld für externe Hilfe nicht vorhanden ist? Vor diesem Problem steht eine Rentnerin aus Buchholz. Das WOCHENBLATT hat bei der Stadtverwaltung nachgefragt. Ergebnis: Der alten Dame wird nichts anderes übrigbleiben, als in einen Grünfachdienst zu investieren.
Die Situation: Vor dem Einfamilienhaus der Seniorin stehen vier stattliche Kastanien - auf städtischem Grund. Die Bäume haben fast alle Blätter verloren, die sich nun auf dem Boden sammeln. "Ich kann die Blätter allein nicht beseitigen", sagt die Rentnerin. Früher habe das ihr mittlerweile verstorbener Ehemann erledigt. Sie holte sich das Angebot eines Containerdienstes ein: Für einen Container müsste sie 185 Euro bezahlen. "Das kann ich mir mit meiner schmalen Rente nicht leisten." Es müsse doch möglich sein, dass die Stadt das Laub abfahre.
Das könne die Stadt nicht leisten, erklärt Pressesprecher Heinrich Helms macht der Seniorin wenig Hoffnung. Nach dem Niedersächsischen Straßengesetz habe man die Reinigung der Gehwege und Grünflächen vor einem Großteil der Grundstücke an die Eigentümer übertragen, so auch für die Fläche der Rentnerin. "Wenn man Laub oder im Winter Schnee nicht allein beseitigen kann, muss man dafür sorgen, dass jemand anderes das übernimmt", so Helms.