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Wildschweine im Steinbachtal: Vergrämung oder Treibjagd?

Die Wildschweine fühlen sich bislang im Steinbachtal in Buchholz sauwohl (Foto: archiv)
os. Buchholz. Mit einem mehrstufigen Aktionsplan soll es den Wildschweinen im Steinbachtal in Buchholz an den schwarzen Kittel gehen. Darauf haben sich die Stadt Buchholz und die Kreisjägerschaft um den Vorsitzenden Norbert Leben geeinigt.
Wie mehrfach berichtet, machen Wildschweinrotten mit rund einem Dutzend Tieren in dem Landschaftsschutzgebiet den Anwohnern zu schaffen, indem sie ihre Grundstücke auf der Suche nach Nahrung umpflügen. In dem rund zwei Kilometer langen und bis zu 500 Meter breiten Areal finden gerade Bachen und ihre Frischlinge perfekte Lebensbedingungen vor: Wasser, genügend Nahrung und massig Schilf als Rückzuggebiet. Stadt und Jägerschaft taten sich schwer, die Wildschweine aus dem Steinbachtal zu vertreiben. Gejagt werden dürfen die Tiere dort wegen der Nähe zur Wohnbebauung nicht.
Mit dem Vergrämungsmittel Hukinol (mit konzentriertem Menschenschweiß) soll in Kürze ein erster Versuch unternommen werden, die Tiere zu vertreiben. Führt das nicht zum gewünschten Erfolg, soll im Herbst eine Drück- und/oder Treibjagd stattfinden. Dabei werden die Wildschweine aus dem Steinbachtal getrieben und in einem nicht mehr befriedeten Bezirk geschossen. Sollte auch das nicht reichen, sollen 2014 weitere Maßnahmen angewandt werden. Auch ein Abschuss im Steinbachtal unter großen Sicherheitsvorkehrungen soll dann kein Tabu mehr sein.
Übrigens: Mancher Anwohner hat nach dem Bau eines Elektrozauns auf seinem Grundstück Ruhe vor den Wildschweinen.