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Der DLRG etwas zurückgeben: Zum Dank für seine tolle Kindheit engagiert sich Tom Westenberger jetzt im Vorstand

Tom Westenberger engagiert (Foto: Westenberger)
Seit seinem siebten Lebensjahr ist Tom Westernberger (17) mit großem Spaß Mitglied der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft DLRG. Als Dank für die schöne Zeit in seiner Kindheit will der Buxtehuder seinem Verein jetzt etwas zurückgeben: Anfang Januar hat er sich als Zuständiger für das Amt "Schwimmen, Retten und Sport" in den Jugendvorstand wählen lassen. "Die Jugendarbeit liegt mir besonders am Herzen und es bringt einfach Spaß, mit Kindern zu arbeiten", sagt Tom.
Im vergangenen Jahr hat er sich bereits als Betreuer für das DLRG-Pfingstcamp gemeldet, das jedes Jahr vier Tage lang an einem anderem Ort stattfindet. "Außerdem unternehmen wir jeden Monat etwas mit den Kindern", so das junge Vorstandsmitglied. "Wir gehen ins Spaßbad, Schlittschluhlaufen, fahren Wasserski, organisieren Sommernachtsschwimmen, unternehmen Radtouren mit Übernachtungen im Zelt und vieles mehr." Eine Hauptaufgabe der DLRG bestehe jedoch darin, für Sicherheit am Wasser zu sorgen und u.a. Kindern und Erwachsenen das Schwimmen beizubringen.
Auch Tom Westenberger ist vor zehn Jahren über den Spaß am Schwimmen zur DLRG gekommen. Mittlerweile ist er Rettungsschwimmer. Gemeinsam mit anderen DLRG-Mitgliedern aus seiner Ortsgruppe und im Wechsel mit den Horneburgern bewacht Tom in den Sommermonaten den Strand an der Elbe zwischen Lüheanleger und Fährhaus Kirschenland. Außerdem unterstützt er die Strandwache in Scharbeutz, hat dort im vergangenen Jahr u.a. an einer Suchaktion nach einem Kind teilgenommen. "Das ist nicht ganz ohne, denn wir stehen dann in einer Menschenkette im Meer und arbeiten uns Schritt für Schritt vorwärts. Wenn die See ruppig und die Unterströmung stark ist, muss gut trainiert sein", berichtet Tom, der sich mit Schwimmen, Rennradfahren und Badminton fit hält. Neben Fitness brauchen die Retter auch sehr gute Nerven. "Wenn wir im trüben Wasser nach Menschen suchen, wissen wir ja nicht, was wir finden", sagt Tom. Das gesuchte Kind tauchte glücklicherweise wohlbehalten und außerhalb des Wassers wieder auf.
Nach seinem Abitur im April will Tom Westenberger ein freiwilliges soziales Jahr als Rettungssanitäter machen und dann studieren. Nichts Soziales und nichts Sportliches, sondern Technik oder Naturwissenschaft.