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Wer legte das Feuer in Undeloh?

Die Feuerwehr, die mit mehr als 85 Einsatzkräften vor Ort war, konnte nicht verhindern, dass der Dachstuhl völlig in Flammen aufging und das Obergeschoss zerstört wurde (Foto: Feuerwehr)

Die Menschen in Undeloh sind geschockt: Freitagabend hat ein Feuer an einem großen Wohn- und Geschäftshaus an der Wilseder Straße einen Schaden in Höhe von 200.000 Euro verursacht. Zwei Wohnungen wurden komplett zerstört. In dem Gebäude befindet sich auch das Traditionsgeschäft Heitmanns Hökerladen.
Wie die Polizei mitteilte, sei das Feuer in der Wohnung einer 50-jährigen Frau ausgebrochen, die sich nicht im Haus befand. Als sie zurückkehrte, wurde die Frau zur Befragung und Klärung einer möglichen Alkoholbeeinflussung mit auf das Revier nach Winsen genommen.

mum. Undeloh. „Ich bin nur glücklich, dass niemandem etwas geschehen ist“, sagt Susanne Meyer. Die Inhaberin des Wohn- und Geschäftshauses an der Wilseder Straße in Undeloh ist erleichtert. Aus noch nicht geklärten Gründen brach am späten Freitagabend ein Feuer in dem Haus aus, in dem sich auch das mehr als 50 Jahre alte Traditionsgeschäft „Heitmanns Hökerladen“ befindet. Der Brand zerstörte zwei Wohnungen. Zudem wurde ein Teil des darunterliegenden Ladens in Mitleidenschaft gezogen.
Nach Feuerwehrangaben war der Brand offenbar in einer Wohnung ausgebrochen, in der eine 50-jährige Frau wohnt. Von dort habe sich das Feuer dann über Holzdecken bis in den Dachstuhl ausgebreitet. Die Feuerwehr, die mit mehr als 85 Einsatzkräften vor Ort war, konnte nicht verhindern, dass der Dachstuhl völlig in Flammen aufging und das Obergeschoss zerstört wurde. Nach mehr als drei Stunden rückten die Wehren wieder ab. Zwei Passanten hatten das Feuer bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Zudem hatten sie an der Haustür geklingelt und so die Bewohner - ein Pärchen mit einem Kind - rechtzeitig gewarnt.
Wie die Polizei mitteilte, kam die 50-Jährige während der Löscharbeiten zum Haus zurück. Die Beamten hätten sich dann dazu entschieden, sie zur Befragung zur Polizei nach Winsen zu bringen. Zudem sei ein Alkoholtest vorgenommen worden. Anwohner berichten, es gebe im Dorf Gerüchte über ihren angeblich angespannten psychischen Zustand. Nachbarn sagen, die Polizei habe bereits mehrfach wegen ihr kommen müssen. Das allerdings konnte Polizeisprecher Michael Düker nicht bestätigen. Jetzt würden die Ermittlungen beginnen.
Laut Polizeiangaben sei ein Schaden in Höhe von 200.000 Euro entstanden.
Susanne Meyer, die selbst in dem Gebäude wohnt, hat bereits Montag ihr Geschäft wieder geöffnet. „Das Angebot ist zwar etwas eingeschränkt. Aber ich hoffe, dass mir die Kunden dennoch treu bleiben.“

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