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Naturschutzverbände kritisieren Egestorfer Pläne

mum. Egestorf. Der Gegenwind wird immer stärker! Jetzt hat sich der Arbeitskreis der Naturschutzverbände im Landkreis Harburg gegen die Pläne einer riesigen Ferienwohnsiedlung am Rande Egestorfs ausgesprochen. Wie berichtet, plant die Gemeinde im Landschaftsschutzgebiet "Garlstorfer Wald" den Bau einer Ferienhaussiedlung mit mehr als 150 Wohneinheiten. "Dafür muss die benötigte Fläche aus dem Landschaftschutz entlassen werden", sagt Arbeitskreissprecher Holger Mayer. "Dieses Vorhaben lehnen alle Naturschutzverbände geschlossen ab."
In Egestorf wird laut Meyer gegenwärtig an der Nordgrenze des Ortes ein Neubaugebiet entwickelt. Flächen für ein weiteres Neubaugebiet wurden im Sommer 2013 im Südwesten aus dem Landschaftschutz entlassen. Das Gewerbegebiet an der A7 soll sich ebenfalls weiter in Richtung Autobahn ausdehnen und in der Nachbargemeinde soll aus dem Landschaftschutzgebiet Garlstorfer Wald eine große, zentrale Fläche für die Windenergienutzung entlassen werden. Gleichzeitig kann das genehmigte Logistikgewerbegebiet an der A7 bei der Autobahnabfahrt Evendorf/Döhle jederzeit bebaut werden. Mayer: "In Summe ist es die Vielzahl der Beeinträchtigungen, die die Naturschutzverbände daran zweifeln lassen, ob Egestorf noch ein ländlicher Urlaubsort ist oder sich zu einem Wirtschaftszentrum entwickeln soll."