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„Das Herz des Landkreises“ - Landrat Rainer Rempe eröffnet Kunst- und Kulturwoche in Jesteburg

Bernd Jost (li.) organisierte die Kunst- und Kulturwoche. Es war seine Idee, den Harlekin auftreten zu lassen. Auch der Text stammt aus Josts Feder
 
Die Blaskapelle „Göt Net“ spielte zum Auftakt der Kunst- und Kulturwoche in Jesteburg
mum. Jesteburg. Der Auftakt macht Lust auf mehr! Am Freitag startete in Jesteburg die Kunst- und Kulturwoche - und zwar mit einem lauten Umzug. Die extra aus den Niederlanden engagierte Blaskapelle „Göt Net“ marschierte entlang der Hauptstraße durch das kleine Heide-Dorf in Richtung Spethmann-Platz. Dort begrüßte Landrat Rainer Rempe als Schirmherr die Gäste. „Schon häufig wurde mir gesagt, dass Jesteburg das Herz des Landkreises ist“, so Rempe begeistert. „Und nun glaube ich es auch!“ In puncto Kunst und Kultur hätte der Ort die Nase vorn - unter anderem dank der Kunststätte Bossard und des Kunsthauses. Rempe unterstrich zudem das Besondere an der Kunst- und Kulturwoche. Die Besucher könnten sich auf mehr als 60 verschiedene Veranstaltungen freuen, die an zwölf unterschiedlichen Spielorten stattfinden würden. „Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.“
Nach Rempe griff ein Harlekin zum Mikrofon, der sich intensiv mit den aktuellen Jesteburger Themen beschäftigt hatte, und sprach dem Volk aus der Seele. So bekam unter anderem die Gemeinde Hanstedt ihr Fett weg, „die den Jesteburgern den Famila-Markt neidet“. Auch der Umgang mit Steuergeld wurde thematisiert. Doch am Ende lautete das Fazit: „Darüber kann man lange streiten, denn alles hat zwei Seiten.“
Ein ganz besonderer Programmpunkt ist das „Fest der Kulturen“, das im Zuge der Kunst- und Kulturwoche am Sonntag, 19. Juli, organisiert wird. Das Fest beginnt um 14 Uhr und findet am „Heimathaus“ statt. Um 11 Uhr beginnt ein interkultureller Sommergottesdienst am Glockenturm. Unter anderem wird der Film „Willkommen auf Deutsch“ gezeigt (18 Uhr). Die Filmemacher Carsten Rau und Hauke Wendler haben für ihren Dokumentarfilm fast ein Jahr lang Flüchtlinge, Anwohner und Behördenmitarbeiter im Landkreis Harburg begleitet. Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion mit Vertretern des Landkreises und den Machern des Films statt.

Das Programm der Kunst- und Kulturwoche

Mittwoch, 15. Juli
8 bis 13 Uhr: Ausstellung „Gedankenblasen“ - Oberschule Jesteburg“
14 bis 18 Uhr: „Neues im Alten“ - Museumsscheune
15 bis 18 Uhr: Malschule Dinter - „Bühne frei“
16 bis 18 Uhr: Jugendhaus - „Linoldruck mit Dörte von Elling“
19 Uhr: Vernissage und Weinprobe - Meyer-Hoppe Weine
ganztätig: Ausstellung Drucke - Waldklinik

Donnerstag, 16. Juli
8 bis 13 Uhr: Ausstellung „Gedankenblasen“ - Oberschule Jesteburg
14 bis 18 Uhr: „Neues im Alten“ - Museumsscheune
15 bis 18 Uhr: Malschule Dinter - „Bühne frei“
16 bis 18 Uhr: Drucken und stempeln mit Dörte von Elling
ganztägig: Ausstellung Drucke - Waldklinik

Freitag, 17. Juli
8 bis 13 Uhr: Ausstellung „Gedankenblasen“ - Oberschule Jesteburg
14 bis 18 Uhr: „Neues im Alten“ - Museumsscheune
15 bis 18 Uhr: Malschule Dinter - „Bühne frei“
ab 15 Uhr: „Die längste Bilderkette Jesteburgs“ - Niedersachsenplatz
19.30 bis 21.30 Uhr: Zwei Gospelchöre - Aula in der Oberschule
19 Uhr: „White Dinner“ - Niedersachsenplatz
ganztägig: Ausstellung Drucke Waldklinik

Samstag, 18. Juli
14.30 Uhr: „Alcina“ - Georg Friedrich Händel - Kinder spielen Klassik - Scheune „Hof & Gut“
14 bis 18 Uhr: „Neues im Alten“ - Museumsscheune
18 bis 23 Uhr: „Typisch Norddeutsch“ - Musik live auf der Naturbühne - mit der Big Band „Woody‘s Sound“, Showeinlage „Die Zimtschnecken“, Gospelchor Lüneburg, „De Tampentrekker“ und „Sambucada“ (Trommelgruppe)
23 bis 23.15 Uhr: Naturbühne: Großes Feuerwerk
ganztägig: Ausstellung Drucke - Waldklinik

Sonntag, 19. Juli
11.15 Uhr: Familienkonzert - Kunststätte Bossard
14 bis 18 Uhr: „Neues im Alten“ - Museumsscheune
15 bis 18 Uhr: Malschule „Dinter - Bühne frei“
17 Uhr: „Alcina“ von Georg Friedrich Händel - Kinder spielen Klassik - Scheune „Hof & Gut“
14 Uhr: „Fest der Kulturen“ - Niedersachsenplatz
18 Uhr: Filmvorführung „Willkommen auf Deutsch“ - Heimathaus
anschließend: Gespräch mit Vertretern des Landkreises - Heimathaus