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Faszinierende Einsatzmotive

Außergewöhnliche Fotos entstanden jetzt während einer Übung der Freiwilligen Feuerwehr Jesteburg. Pressesprecher Dennis Tschense ist Hobby-Fotograf und hat seine Kameraden während des Einsatzes ins perfekte Licht gerückt. Selbstverständlich wurde währenddessen auch die Übung mit Bravour gemeistert (Foto: Dennis Tschense)

Feuerwehr-Sprecher Dennis Tschense dokumentiert Übung mit spektakulären Fotos .

mum. Jesteburg. Aufsehenerregend war einer Übung, die die Feuerwehren aus Jesteburg und Harmstorf sowie das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam absolvierten. Inszeniert wurde ein Verkehrsunfall, in dessen Folge sich ein Feuer entwickelte. „Die Kameraden hatten die Aufgabe, zwei eingeklemmte Personen sowie zwei Anwohner, die durch den Brand eingeschlossen waren, zu retten“, sagt Dennis Tschense. Von ihm stammen auch die außergewöhnlichen Bilder.
Das Übungsszenario hätte auch auch aus einem Kino-Film stammen können. Ein Pkw war von der Straße abgekommen und gegen die Hausmauer der ehemaligen Schmiede gerast. Doch das war nur ein Teil der komplexen Szene. Durch den Aufprall rutschte ein Fahrzeug von einer Hebebühne, an der ein Mechaniker mit Schweißarbeiten beschäftigt war. Der Mann wurde durch das herunterfallende Auto eingeklemmt. Zusätzlich verursachte das Schweißgerät einen Brand in der Halle. Bereits während der Anfahrt sahen die Einsatzkräfte eine Rauchsäule in der Dorfmitte aufsteigen - dank einiger Spezialeffekte mussten sich die „Blauröcke“ dies noch nicht einmal vorstellen.
Vor Ort bildete der Einsatzleiter drei Abschnitte. Im hinteren, brennenden Gebäude wurden zwei Personen vermisst. Dort rückte ein Trupp von Feuerwehrleuten unter Pressluftatmern vor. Außerdem wurde der Brand von außen bekämpft. Dafür wurde ein benachbartes Gebäude mit einer „Wasserwand“ geschützt. Im zweiten Abschnitt wurde gemeinsam mit dem Rettungsdienst die Rettung des Fahrers vorbereitet. Aufgrund des Aufpralls war der Fahrer im Fußraum eingeklemmt, so dass zur Rettung schweres technisches Gerät verwendet werden musste. Nach der erfolgten Befreiung übergaben die Helfer den Verletzten an den Rettungsdienst. Im dritten Abschnitt musste ein bis zu den Füßen eingeklemmter Mechaniker befreit werden. Um ein sicheres Anheben der Last zu gewährleisten, wurden Hochdruckhebekissen von den Feuerwehrleuten eingesetzt. Das Fahrzeug wurde durch die Verwendung von Pahlhölzern vor einem möglichen Absinken gesichert.
„Die Zusammenarbeit der Feuerwehren mit dem Rettungsdienst verlief reibungslos, alle Übungsziele wurden durch die Einsatzkräfte erreicht und die gestellten Aufgaben souverän abgearbeitet“, so Dennis Tschense. Er dankte dem DRK-Ortsverband Jesteburg für die Teilnahme an der Übung. Beteiligt waren zu dem der Abschleppdienst Hartmann (Ramelsloh), der die Fahrzeuge zur Verfügung gestellt hatte, sowie Ole Bernatzki vom Ambulanten Hauspflege Dienst (AHD). Er hatte das Gebäude zur Verfügung gestellt.