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Jesteburger Oberschule: Richtfest in Rekordzeit

Der Bau ist weit fortgeschritten: Landrat Joachim Bordt gratulierte den Jungen und Mädchen zu ihrer neuen Schule

Das ist rekordverdächtig: Erst Ende November hatte der Landkreis zur Grundsteinlegung für die neue Jesteburger Oberschule eingeladen. Nicht einmal drei Monaten später wurde am Montag Richtfest gefeiert. Zahlreiche Schüler ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Landrat Joachim Bordt einen Blick auf ihr neues „Zuhause“ zu werfen.

mum. Jesteburg. Hoffentlich ist das kein schlechtes Omen! Als Polier Sven Raschke am Ende seines Richtspruches das Glas zerschmettern wollte, rutschte ihm das Gefäß aus der Hand; ging aber nicht zu Bruch. Im Baugewerbe bedeutet dies Unglück. Doch davon ließen sich die Gäste des Richtfests der neuen Oberschule nicht die Stimmung verderben. Gemeinsam mit zahlreichen Kindern, die ab Sommer dort unterrichtet werden sollen, feierten sie ausgelassen den besonderen Tag.
„Ich bin beeindruckt, wie schnell der Bau voranschreitet“, so Landrat Jachim Bordt. Erst vor drei Monaten habe man an gleicher Stelle den Grundstein gelegt. Samtgemeinde-Bürgermeister Hans-Heinrich Höper lobte vor allem alle am Bau beteiligten Unternehmen. Es gebe auf so einer großen Baustelle immer Spannungen. Der Unterschied zur Politik sei aber, dass die Bauarbeiter weiter zusammenarbeiten würden. „Und am Ende ist das Haus fertig, während sich die Politik oftmals weiter streitet“, so Höper.
Für die Jungen und Mädchen bedeutet das Richtfest vor allem, dass die Zeit des Improvisierens bald beendet ist. Zurzeit werden sie in der ehemaligen Außenstelle der Realschule Hittfeld in Jesteburg unterrichtet.
Der Neubau der Oberschule Jesteburg entsteht auf dem Gelände am Moorweg; in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Grundschule, dem Kindergarten und dem Freibad. Die Gemeinde und die Samtgemeinde Jesteburg komplettieren den Standort durch den Neubau einer Zweifeld-Sporthalle.
Der Neubau der Oberschule umfasst ein Hauptgebäude mit einer Gesamtfläche von 3.101 Quadratmetern und ein Nebengebäude - dem Jahrgangshaus - mit einer Fläche von 1.207 Quadratmetern. Außer Aula, Werk-, Kunst - und Naturwissenschaftsbereichen sowie Computerräumen entstehen 18 Klassenräume.


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