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Party für den guten Zweck

Die Evangelische Jugend der St. Martins-Kirche hat zum siebten Mal das Benenefizkonzert "Rock für Tschernobyl" organisiert

Evangelische Jugend organisiert Benefizkonzert für Tschernobyl-Kinder auf der "Naturbühne".

mum. Jesteburg. Respekt vor diesem Engagement! Am Samstag hatte die Evangelische Jugend der St. Martins-Kirche wieder zum Benefizkonzert "Rock für Tschernobyl" auf die "Naturbühne" eingeladen. Und das, was die etwa 40 Helfer im Alter zwischen 13 und 19 Jahren da auf die Beine gestellt haben, konnte sich wirklich sehen lassen. Die Jugendlichen haben das komplette Event in Eigenverantwortung organisiert - unter anderem die Auswahl der Bands, die Finanzen, das gastronomische Angebot und auch das Marketing.
"Wir haben bereits im August vergangenen Jahres mit der Planung begonnen", sagt Emma von der Lieth. Gemeinsam mit Sophie Streichert und Sebastian war sie für die Organisation verantwortlich. "Aber ohne die Unterstützung der vielen anderen Helfer wären wir aufgeschmissen", gibt Emma von der Lieth ehrlich zu. Und die ganze Mühe hat sich gelohnt: Fast 700 Jugendliche und Erwachsene waren gekommen.
Das Trio dankte den Bands, die sich für die gute Sache auf die Bühne stellten. Außer der national sehr erfolgreichem Band "Kuult" waren noch "Public Blackout" aus der Nordheide und "Letlowe" aus Bonn zu Gast in Jesteburg. Insgesamt herrschte eine ausgelassene Stimmung. Viele der jugendlichen Zuschauer hatten es sich auf Decken und Jacken auf dem Rasen des Sportplatzes gemütlich gemacht. Genauso wichtig war, dass es zu keinen Zwischenfällen gekommen ist. Erstmals hatte die Evangelische Jugend Taschenkontrollen am Eingang vorgenommen. "Wir wollten zum einen verhindern, dass die Besucher harten Alkohol mitbringen", so Sophie Streichert. Da viele der Besucher unter 18 Jahre alt waren, sei dies ohnehin nicht erlaubt gewesen. "Zum anderen handelte es sich um ein Benefizkonzert und da wollten wir schon, dass die Besucher ihre Getränke bei uns kaufen." Die Preise waren zudem sehr fair. Ein Bier gab es für 1,80 Euro und eine Cola kostete 1,50 Euro. Beeindruckend war auch eine Tombola, bei der es 1.000 Preise zu gewinnen gab. "Die Jesteburger Geschäfte haben uns sehr unterstützt", so Streichert.
Nachdem die Band "Kuult" kurz nach 23 Uhr die Bühne verlassen hatte, dauerte es dennoch bis etwa 1.20 Uhr, bis die letzten Besucher das Veranstaltungsgelände verlassen hatten. Am Sonntag gegen 10 Uhr trafen sich die Mitglieder der Evangelischen Jugend dann bereits wieder, um gemeinsam aufzuräumen."
Und finanziell hat sich das Event auch gelohnt. "Das genaue Ergebnis steht noch nicht fest, aber wir rechnen mit einem guten Überschuss", sagte von der Lieth. Im vergangenen Jahr konnte die Evangelischen Jugend 2.000 Euro übergeben. Die gesamten Einnahmen kommen den Gastkindern aus Weißrussland zugute, die demnächst vier Wochen bei hiesigen Gastfamilien verbringen werden. Diese Aktion des Kirchenkreises Hittfeld ist auf Spendengelder angewiesen, um damit den Flughafentransfer, kleinere Ausflüge sowie einen Aufenthalt im Nordseebad Büsum zu ermöglichen.