Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Das ist unredlich und nicht zum Wohle Jesteburgs!"

Wirft den Ratskollegen Unredlichkeit vor: Hansjörg Siede

Sandbarg-Quartier: UWG Jes! kritisiert Vorgehen von CDU, SPD und Grüne.

mum. Jesteburg. Die Diskussionen um das Sandbarg-Quartier haben gerade erst begonnen, da zieht auch schon der erste Parteien-Zoff auf. Und selbstverständlich ist es die UWG Jes! die Front gegen die „etablierten“ Parteien macht. Zu recht?
Wie berichtet, ist der Verwaltungsausschuss am vorigen Mittwoch der Empfehlung des Bauausschusses gefolgt, die vorgestellte Planung für ein Nahversorgungszentrum am Sandbarg zur Beratung in die Fraktionen zu geben und das Ergebnis in einer der nächsten Bauausschuss-Sitzungen erneut zu beraten. Das geht UWG-Chef Hansjörg Siede nicht weit genug. „Statt das Potenzial der vorgelegten Entwürfe in weitergehenden Gesprächen zeitnah auszuloten und gemeinsam zu bewerten, scheinen SPD, CDU und die Grünen entschlossen, das Thema in bekannter Manier aussitzen zu wollen“, so Siede. Die getroffene Entscheidung verschiebe jedwede Diskussion völlig unverbindlich bis zum „Sankt-Nimmerleinstag“. „Wir hätten es begrüßt, wenn es zumindest eine terminliche Festlegung gegeben hätte.“ Eine Option wäre gewesen, den Parteien vier Wochen Zeit zu geben, damit über die Entwürfe im Zuge der nächsten Bauausschuss-Sitzung am 31. Mai gemeinsam mit Investor und Architekt zu diskutieren.
„Wie soll man guten Gewissens über einen neuen B-Plan für das ehemalige Festhallen-Gelände abstimmen, solange sämtliche, womöglich wegweisende und grundsätzliche Entscheidungen nicht ausreichend geprüft wurden?“ fragt Siede. „Jetzt haben wir die Situation, dass SPD, CDU und Grüne aus Angst vor der eigenen Courage versuchen, ihre weniger gute Lösung gegen eine vermeintlich bessere Lösung zu retten. Statt die Chancen für die Gemeinde konstruktiv auszuloten, wird versucht, dieses Thema zu deckeln.“ Für Siede steht fest: „Das ist unverantwortlich, wenn nicht gar unredlich und ganz und gar nicht zum Wohle Jesteburgs.“