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Keine Entlastung für den Erikaweg

Bauausschuss-Vorsitzende Britta Witte (CDU)

Sozialer Wohnungsbau: Bauausschuss-Mitglieder sprechen sich für zwei neue Baugebiete aus.

mum. Jesteburg. Das kann sich sehen lassen: Gleich 24 Tagesordnungspunkte umfasste die Agenda des Jesteburger Bauausschusses. Darunter einige Themen mit weitreichender Bedeutung - zumindest für die betroffenen Anwohner.
• Wichtigstes Thema war die Schaffung von sozialem Wohnraum in der Gemeinde. Mehrere Flächen stehen dafür laut Verwaltungsvorlage zur Diskussion - Waldwinkel (43.000 Quadratmeter), Seevekamp (14.000 Quadratmeter), Reindorfer Feldweg (27.500 Quadratmeter), Schierhorner Weg (20.000 Quadratmeter). Die Ausschussmitglieder sprachen sich für die Optionen Waldwinkel und Seevekamp aus. Im nächsten Schritt sollen die Anwohner beteiligt werden.
Wie berichtet, wird derzeit die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises diskutiert. Vor diesem Hintergrund könnten die Flächen von dieser Gesellschaft entwickelt werden.
• Eine Eltern-Initiative hatte sich für die Aufstellung einer so genannten „Dunkel-Ampel“ am Fußgängerüberweg Schierhorner Weg/ Schützenstraße eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine Anlage, die grundsätzlich für alle Verkehrsteilnehmer ausgeschaltet ist und erst nach Betätigen eines Kontaktknopfs anspringt. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass der Antrag unterstützenswert sei. Jetzt muss mit dem Land als Straßenbauträger geklärt werden, wie die Idee umgesetzt werden kann. Alternativen, wie der Bau einer Mittelinsel, seien aufgrund der Eigentumsverhältnisse und der derzeitigen Straßengrundstücksbreiten nicht möglich.
Vor einigen Jahren hatte die Gemeinde Jesteburg in der Ortsdurchfahrt Lüllau eine Fußgängersig­nalanlage in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Harburg installiert. Bauherr war der Landkreis. Die Gemeinde Jesteburg hatte in Höhe der Investition und Unterhaltung über einen mehrjährigen Zeitraum einen „Ablösebetrag“ an den Landkreis gezahlt. Im Gegenzug unterhält der Landkreis die Anlage.
• Schlechte Nachrichten gab es für die Anwohner des Erikawegs. Sie hatten gefordert, die Straße in einen verkehrsberuhigten Bereich umzuwandeln. Hier folgte die Politik dem Vorschlag der Verwaltung. „Das Verkehrsaufkommen in den Straßenzügen Erikaweg und Heidjerweg ist sicher erhöht durch Autofahrer, die den Kreuzungspunkt Hauptstraße/Sandbarg umgehen oder die Waldklinik anfahren wollen. Aus Sicht der Verwaltung lässt sich das aufgrund der bestehenden Verkehrsströme und des Ausbauzustandes der Kreuzung Sandbarg/Hauptstraße und des Itzenbütteler Heuweges derzeit nicht verändern“, heißt es in der Vorlage. Der Antrag wurde einstimmig abgelehnt.