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Jorker "Wikinger" starten mit Wegebau

Jörg Schultz (li.) und Jan Gerdes von der "Wikingergesellschaft" opfern zusammen mit vielen Helfern ihre freien Wochenenden, um den nächsten Markt auf die Beine zu stellen
bc. Jork. Der frühe Vogel fängt den Wurm. Damit der nächste Jorker Wikingermarkt Ende Mai 2014 auch bei Wind und Wetter über die Bühne gehen kann, macht das Organisationskomitee den Platz hinterm Deich in Neuenschleuse schon jetzt geländegängig. Am Freitag fiel der Startschuss für den Bau eines ca. 150 Meter langen und sechs Meter breiten befestigten Weges. Mit freundlicher Unterstützung der Jorker Firma "Erich Köster" wurden die ersten Ladungen Geröllgemisch abgeladen. "Wir werden jetzt jedes freies Wochenende für die Vorbereitung des Platzes opfern", sagt Jan Gerdes von der veranstaltenden Wikingergesellschaft. Wie berichtet, fiel der Markt in diesem Jahr nach tagelangen Regenfällen aus. Das Gelände glich einer Seenlandschaft.

Aufgrund der Absage machten die "Wikinger" Miese - nach WOCHENBLATT-Informationen ungefähr 8.000 Euro für bereits bezahlte Materialien und Dienstleistungen. Um aufkeimenden Gerüchten Einhalt zu gebieten, die "Wikinger" erwirtschaften einen Gewinn mit dem Markt, stellt Jan Gerdes klar: "Wir verdienen mit dem Markt nichts." Im Gegenteil: Der Markt sei ein Wirtschaftsfaktor für alle anderen Betriebe im Alten Land. Immerhin kämen mehrere Hundert Darsteller aus der ganzen Welt und Tausende Gäste, die in Jork übernachten, essen und einkaufen, so Gerdes.

Um den Gästen ein neues Highlight zu präsentieren, wollen die "Wikinger" eine Ringburg mit einem Durchmesser von 30 Metern und einer Höhe von ca. 2,50 Meter aufstellen.

• Wer die "Wikinger" finanziell unterstützen will, findet alle Infos unter www.wikingermarkt-jork.com