Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Auto-Raser verärgern Anwohner am Tekenbarg in Klecken

Wilhelm Griesemann geht nur noch ungern durch die Helmstorfer Straße am Tekenbarg. Viel zu groß ist die Angst, von einem Raser übersehen zu werden

Die Helmstorfer Straße am Tekenbarg wird immer mehr zur Rennstrecke / Hinweisschilder könnten helfen

mi. Klecken. „Die Autos rasen hier mit 80 km/h und mehr, manchmal muss man regelrecht zur Seite springen“, sagt Wilhelm Griesemann. Wie viele Anwohner ärgert er sich, dass die Helmstorfer Straße im Bereich der Kleckener Siedlung Tekenbarg immer mehr zur Rennstrecke wird. Das Problem: Die Straße, die Klecken mit der Ortschaft Helmstorf verbindet, ist eine beliebte Abkürzung zur Jestburger Chausee (L 213) und von dort zur Autobahnanschlussstelle in Hittfeld. Das betroffene Teilstück der Straße liegt mitten im Ort Klecken. Für Autofahrer, die Richtung Helmstorf unterwegs sind, ist jedoch schwer zu erkennen, dass sie sich noch Innerorts befinden. Die Bebauung weicht zunächst freiem Feld, und mit Ende der Häuserzeilen wird auch eine 30 km/h-Zone aufgehoben. Dann folgt ein Waldstück. „Viele Autofahrer beschleunigen spätestens hier, in dem Glauben, der Ort sei zu Ende“, erklärt Wilhelm Griesemann. Das Ortsausgangsschild steht allerdings ein ganzes Stück weiter in Richtung Helmstorf. Dazu kommt, auch wenn die Häuser von der Straße kaum zu erkennen sind: Der Tekenbarg ist ein Wohngebiet. „Hier sind Fußgänger und Radfahrer unterwegs“, erklärt Wilhelm Griesemann.“ Seine Forderung: Es müssten in jede Richtung 50 km/h-Schilder aufgestellt werden, außerdem sollte die Polizei Geschwindigkeitskontrollen durchführen. Mit seinem Anliegen hätte er sich auch schon an den Landkreis Harburg und die Gemeinde Rosengarten gewandt, die ihn jedoch nur, mit Verweis auf die Zuständigkeiten, an die jeweils andere Verwaltung weitergereicht hätten.
• Auf Anfrage des WOCHENBLATT sagte Hauptamtsleiter Reiner Alka, der Gemeinde Rosengarten sei das Problem nicht bekannt. Rainer Alka: „ Wenn sich der Bürger bei uns meldet und wenn wirklich eine Gefahr besteht, wird die Gemeinde Maßnahmen ergreifen.“ Denkbar wäre Hinweisschilder aufzustellen.
Unterstützung für Wilhelm Griesemann hat auch Kleckens Ortsbürgermeister Jürgen Grützmacher (CDU) in Aussicht gestellt, der die Situation am Tekenbarg im Ortsrat ansprechen will.