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Tierschutzaktivisten blockieren LPT-Versuchslabor

Zwei Aktivistinnen haben sich an das Tor des Tierversuchslabor gekettet (Foto: Kampagne LPT-schließen)
mi. Neu Wulmstorf/Hamburg. Der Betrieb des Hamburger Tierversuchs-Unternehmens „Laboratory of Pharmacology and Toxicology“ (LPT), das auch die Tierversuchsanstalt in Mienenbüttel (Gemeinde Neu Wulmstorf) betreibt, wurde jetzt durch Tierschützer teilweise lahmgelegt. Vier Aktivisten ketteten sich am vergangenen Montag gegen fünf Uhr morgens an die Tore vom Hamburger Hauptsitz des Unternehmens.
Mit ihrer Aktion wollten die Tierschutzaktivisten nach eigenen Angaben auf das Leiden der unzähligen Hunde, Mäuse und Affen aufmerksam machen, die in der Versuchsanstalt den
Tod fänden.
Das Unternehmen LPT führt nach Informationen der Aktivsten für die Firma Merz, Hersteller des Schönheitspräparats Botox, Tierversuche an verschiedenen Standorten in Deutschland, u.a. auch im Gewerbegebiet Mienenbüttel (Neu Wulmstorf), durch.
Die Blockade fand demnach im Rahmen der Kampagne LPT-Schließen statt, dabei handelt es sich um eine gemeinsame Aktion verschiedener Tierschutzgruppen und Tierversuchsgegner mit dem Ziel, Tierversuche komplett zu beenden.
„Die Aktivisten haben die Aktionsform der Blockade gewählt, um direkt Widerstand gegen die vom LPT zu verantwortende Gewalt an Tieren zu leisten“, so Pressesprecherin Martina Kunze.
Mit ihrer Aktion gelang es den Tierversuchsgegnern nach eigenen Angaben, den Betriebsablauf zu stören. Rund 50 LPT-Mitarbeiter konnten zunächst nicht an ihren Arbeitsplatz
gelangen.