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Keine konkreten Ermittlungsansätze: Soko Schulze wird verkleinert

Seit über einem Monat vermisst: Miriam (li.) und Sylvia Schulze (Foto: Polizei)
kb. Drage. Die "Soko Schulze" wird deutlich verkleinert, den Beamten fehlt derzeit ein konkreter Ermittlungsansatz. Das teilte Polizei-Pressesprecher Jan Krüger am Dienstag auf Nachfrage mit. Seit über einem Monat werden Sylvia (43) und Miriam (12) Schulze aus Drage vermisst. Familienvater Marco Schulze war am 31. Juli tot aus der Elbe bei Lauenburg geborgen worden. Die Polizei geht von einem Suizid aus.
Das Rätsel über das Verschwinden von Mutter und Tochter schien in der vergangenen Woche kurz vor der Auflösung zu stehen. Der Hinweis einer Zeugin hatte die Beamten zum Seppenser Mühlenteich bei Buchholz geführt, Personenspürhunde hatten Spuren der Familie verfolgt, die bis zum Ufer des Sees führten. Aber nur die von Marco Schulze führten auch wieder von dort weg. Vier Tage lang durchsuchten die Polizisten den See und dessen Umgebung nach weiteren Spuren und den Leichen von Mutter und Tochter. Vergeblich. Am Donnerstag wurde die Suche abgebrochen, es hatten sich keinerlei Hinweise auf den Verbleib von Mutter und Tochter ergeben.
Die Polizei hofft dennoch, dass weitere Hinweise eingehen. Eventuelle Zeugen könnten sich bislang im Urlaub aufgehalten haben. Nach derzeitigem Stand wurden Sylvia und Miriam Schulze zuletzt am Mittwoch, 22. Juli, gesehen. Marco Schulze am Tag darauf, als er mit einem grauen Dacia Sandero Richtung Drage unterwegs war. Hinweise an die "Soko Schulze" unter Tel. 04181 - 285285.