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War es wirklich ein Uhu? - Spaziergängerin wurde Opfer eines Greifvogelangriffs im Wald in Seevetal

War es wirklich so ein Uhu, der die Spaziergängerin und ihren Hund angegriffen hat? (Foto: Christiane Heuser_pixelio.de)
thl. Seevetal. Greifvogelattacke im Waldgebiet Höpen in Seevetal. Eine Spaziergängerin, die am Dienstag gegen 16.30 Uhr in dem Wäldchen mit ihrem Bordercollie unterwegs war, ist nach eigener Meinung von einem Uhu angegriffen worden. "Die Frau gab bei meinen Kollegen an, dass der Uhu unvermittelt aufgetaucht sei und dann zunächst ihren Hund und anschließend sie selbst angegriffen zu haben", sagt Polizeisprecher Johannes Voskors. Weder die Frau noch ihr Hund seien bei der Attacke verletzt worden.
Aber war der Angreifer wirklich ein Uhu? Experten bezweifeln das. "Ich kann mir das nicht vorstellen. Uhus sind sehr scheue Tiere", sagt Falkner Lothar Askani vom Wildpark Lüneburger Heide in Nindorf. Angriffe solcher Art kennt man allerdings von Bussarden, wenn sie sich gestört fühlen und ihre Brut verteidigen wollen. Auch im Bereich Jesteburg/Lüllau kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Attacken gegen Jogger und Radfahrer. Letztendlich stellte die Gemeinde sogar Warnschilder auf. Hat tatsächlich so ein Uhu die Spaziergängerin und ihren Hund angegriffen