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"Cosmae ist unsere City-Kirche"

Superintendent Dr. Thomas Kück im Pastor-Behrens Haus in Stade mit Blick auf die Kirche St. Wilhadi (hi.)

Wie sind die Stadt-Gemeinden in Wirtschaft und Gesellschaft eingebunden? Superintendent auf Visitation

tp. Stade. "Ich möchte sehen, wie die Gemeinden funktionieren und wie sie sich nach außen aufstellen", sagt Stades Superintendent Dr. Thomas Kück. Der Chef der evangelischen Kirchen im Raum Stade ist voller neuer Eindrücke von seiner jüngsten mehrwöchigen Visitationsreise zurückgekehrt. Dieses mal führte die kleine "Tournee" durch die fünf Stadtgemeinden, deren Rollen in der Öffentlichkeit und Ziele nach den intensiven Gesprächen mit den Kirchenvorständen jetzt gefestigt werdensollen. "St. Cosmmae ist unsere City-Kirche", nennt Kück ein Beispiel.

Das Stader Altstadt-Gotteshaus, in dem Kück auch beruflich zu Hause ist, habe sich durch ein breites Kirchenmusikprogramm und Kulturangebote wie die Turmführungen zu einem Besuchermagnet für Touristen entwickelt und nehme daher für Stade die Rolle ein, wie etwa der "Michel" (St. Michaelis) in Hamburg. Jährlich besichtigen rund 80.000 Gäste die mittelalterliche Cosmae-Kirche.

Als Bischofskirche hingegen habe sich Stades zweite Altstadtkirche, St. Wilhadi, profiliert. St. Wilhadi ist Stammkirche für Predigten des Superintendenten Kück und des Landessuperintendenten für den Sprengel Stade, Christian Brandy. Zudem verstehe sich St. Wilhadi als Kulturkirche, so Dr. Kück. Das tägliche Andachtsangebot "Wilhadi am Mittag" werde sehr gut angenommen.
Selbstbewusst füllt die Bützflether Kirche St. Nicolai ihre Funktion als Dorf- und Volkskirche aus. Hier werde der Glauben weiter gegeben und Menschen im Leben begleitet, so Kück.

Die Johanniskirche zeichnet sich laut Dr. Kück durch starkes Ehrenamt ihrer Gemeindemitglieder und vorbildliche konfessionsübergreifende Kirchenarbeit aus.
Die Markusgemeinde betreibe gute Arbeit für das Gemeinwesen nach dem Motto "Hin zu Gott und zu den Menschen".

Die Stader Stadt-Kirchengemeinden wollen ihre Arbeit mit Politik und Verwaltung intensivieren. Ein "Forum Kirche und Stadt", das erstmals während der Visitationsreise stattfand, soll jetzt in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Am "runden Tisch" kommen dann wichtige Themen wie die Zukunft der Altenheime vor dem Hintergrund des demografischen Wandels oder die Veränderung der Bestattungskultur aufs Tapet.