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Röhren sechs Meter tief im Schlick

Polier Klaus Böseleger am Burggraben. Im Hintergrund: das Ufer mit den Haltepfählen für den neuen Steg

Für Steg-Bau am Burggraben in Stade Wasser abgelassen / Schiffe lagen auf Grund

tp. Stade. Die Schlengelanlage am Stadthafen war "tiefer gelegt", und die Hausboote am Holzhafen liefen auf Grund: Wegen Bauarbeiten am Burggraben rund um den Altstadtkern von Stade wurde in der vergangenen Woche das Wasser aus dem historischen Gewässer abgelassen.
Wie das WOCHENBLATT berichtete, verschönert die Touristen- und Kreisstadt Stade die Wallanlagen entlang das Burggrabens. Insgesamt entstehen vier Stege und Anleger für Sportboote und den Fleetkahn für Ausflügler. Seit zwei Wochen laufen die Arbeiten an dem größten der Anleger an der "Güldenstern-Bastion". Profis von der Firma "TweWe-Bau" aus Rastede um Polier Klaus Böseleger (36) trieben in einem speziellen Rüttelverfahren zur Befestigung des Steges 27 Pfähle mit je 6,05 Metern Länge in den Schlick. Die mehrere Tonnen schweren Stahlröhren wurden aus statischen Gründen in Beton gegossen. Deshalb wurde der Burggraben mit ablaufender Tide über die Schwinge in die Elbe entleert.
Bei den Rüttelarbeiten war laut Polier Böseleger ein großer Kettenbagger im Einsatz, für den seine Kollegen am Ufer spezielle Schwerlast-Matratzen auslegten, damit das Fahrzeug nicht im Schlick stecken blieb.
Der neue geschwungene Steg an der "Güldenstern-Bastion" wird an zwei massiven Betonfundamenten verankert. In der kommenden Woche rücken Holzbauer an, um den Steg fertigzustellen. Auf ihm können Besucher "in den Burgraben hinein" spazieren.