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Pella Sietas Werft baut Hybridfähre für Norden-Frisia Reederei

Informierten über den Neubau-Auftrag: Björn Pape (v.li.) und Natallia Dean von der Pella Sietas-Werft mit Carl-Ulferts Stegmann und Thomas De Vries von der Reederei Norden-Frisia (Foto: Pella Sietas)
lt. Neuenfelde. Über einen neuen Bauauftrag für eine umweltfreundliche Inselfähre mit Hybridantrieb freut sich die Pella Sietas Werft in Neuenfelde. Die AG Reederei Norden-Frisia hat jetzt den Neubauauftrag für eine weitere Doppelendfähre an die Altländer Werft vergeben und setzt damit die Verjüngung ihrer Schiffsflotte fort. Das Fährschiff soll im Mai 2020 an die Reederei übergeben werden.
„Wir freuen uns sehr über den Auftrag einer so traditionsreichen Reederei wie der AG Norden-Frisia und können unter anderem aus dem Bau der ähnlichen Inselfähre MS „Uthlande“ für die Partnerreederei der AG Norden-Frisia, die Wyker Dampfschiffs-Reederei, bereits auf Erfahrungen für die anstehende Entwurfs-, Konstruktions- und Bauphase zurück greifen“, sagt Natallia Dean, Geschäftsführerin von Pella Sietas.
Die neue Fähre wird mit einem Hybridantrieb ausgestattet, ein Teil der Antriebsleistung werde somit über Strom aus Batterien zur Verfügung gestellt, erklärte Carl-Ulferts Stegmann vom Reederei-Vorstand.
Neben dem Einsatz des Hybridantriebs trage auch die Restwärmenutzung sowie die Verwendung von LED-Beleuchtung an Bord zur Umweltfreundlichkeit bei. Die Fahrmotoren des Neubaus würden, wie bei den Schwesterschiffen, diesel-elektrisch betrieben. Ein Dieselgenerator werde jetzt aber durch Batterien ersetzt, was zu Kraftstoffeinsparungen und einer Reduzierung der CO2-Emissionen von bis zu 15 Prozent führe.
Über den Auftragswert des Schiffsneubaus wurde zwischen beiden Parteien Stillschweigen vereinbart.
Im Jahr 2010 hatte die Pella Sietas Werft bereits das RoRo-Frachtschiff MS „Frisia VIII“ an die Norden-Frisia abgeliefert.