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Wilhelm Fricke verstorben

Wilhelm Fricke (†) (Foto: oh)

Heeslinger Unternehmer wurde 84 Jahre alt

sb. Heeslingen. Der bekannte Unternehmer und Träger des Bundesverdienstkreuzes Wilhelm Fricke aus Heeslingen (Landkreis Rotenburg/Wümme) ist am 16. November im Alter von 84 Jahren verstorben. Der Landmaschinenmechaniker-Meister hat das Heeslinger Unternehmen Wilhelm Fricke GmbH von einer Dorfschmiede zu einem der führenden Handelshäuser für Landtechnik in Deutschland entwickelt.
Nach dem frühen Tod seines Vaters übernahm Wilhelm Fricke 1953 mit nur 23 Jahren die Familienschmiede in Heeslingen. In den sechziger Jahren weitete er das Exportgeschäft mit gebrauchten Landmaschinen bundesweit aus. 1972 erwarb er den kompletten Ersatzteilbestand der Hanomag-Traktorproduktion in Hannover. Damit legte er den Grundstein für den heutigen Ersatzteilgroßhandel Granit Parts. In den 1980er und 90er Jahren kamen Vertretungen für Hersteller wie Claas und Fendt hinzu. 1988 übernahm Wilhelm Fricke den renommierten Harsefelder Massey-Ferguson-Betrieb Tobaben. Nach einer schweren Krankheit zog sich Wilhelm Fricke im Jahr 1992 aus dem aktiven Geschäft zurück und übergab dieses an seinen Sohn Hans-Peter Fricke.
Mit seiner gewinnenden Art war Wilhelm Fricke sehr beliebt und fühlte sich den Menschen, dem Unternehmen und der Region stets verbunden. Die Trauerfeier mit anschließender Beisetzung findet am Freitag, 22. November, 11 Uhr, in der St.-Viti-Kirche in Heeslingen statt.