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"Problematische Situation"

Die Steller Ortsdurchfahrt ist verkehrlich stark belastet
thl. Stelle. Dienstag vergangener Woche war es besonders schlimm: Weil die A7 bei Ramelsloh nach einem Unfall über mehrere Stunden voll gesperrt war, staute sich der Verkehr auf der K86 von Maschen durch Stelle bis fast nach Winsen. Eine Ausnahme? Jein! Denn auch sonst ist die Ortsdurchfahrt (K86) der Gemeinde stark belastet. Und das nicht nur während der Sanierung der A39. Darauf wies jetzt Bauamtsleiter Robert Isernhagen hin.
"Die Situation ist mehr als problematisch und birgt ein hohes Gefahrenpotential", so Isernhagen. Grund: Bei einer Verkehrszählung an zwei Messstellen wurden an verschiedenen Tagen zwischen 55.000 und 57.000 Fahrzeuge gezählt. Der größte Teil waren Pkw mit 47.670 bzw. 51.479. Der Rest waren vor allem Lkw. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Fahrzeuge, die in den Ort hinein fuhren betrug 57,9 bzw. 71,4 km/h. Die aus dem Ort herausfahrenden Autos waren mit 60,7 bzw. 76,4 km/h schnell.
Besonders im Fokus ist die Verkehrssituation bei den beiden Einkaufszentren im Zuge der Harburger Straße, die sich nahezu gegenüberliegen. Sie verursachen einen regen Fußgängerverkehr über die Kreisstraße. Das eigentliche Problem dabei: Der Wunsch der Gemeinde, die Fahrbahnüberquerung unter Beibehaltung der Mittelinsel mit einem Zebrastreifen auszustatten, stößt beim Landkreis Harburg als Straßenbaulastträger auf taube Ohren. Genauso wie eine vorgeschlagene Tempobegrenzung.
Als weiteres Problem entpuppt sich mittlerweile auch die Fußgängerampel am Kreisel im Ortszentrum. Denn der Verkehr staut sich bei Rotlicht regelmäßig bis in den Kreisverkehr zurück.