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Sternsinger zu Besuch im Tostedter Rathaus

Die Sternsinger trugen Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam (hinten Mitte) ihre Lieder vor (Foto: Marion Wenner)
bim. Tostedt. "Gemeinsam für Gottes Schöpfung - iI" - unter diesem Motto steht die Sternsinger-Aktion 2017. 14 der jungen Sänger machten sich am Dreikönigstag von der katholischen Heilig Herz Jesu-Kirche auf den Weg zum Tostedter Rathaus, wo sie von Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam empfangen wurden. Die Mädchen und Jungen segneten im Rahmen ihrer "Mission" Häuser und Wohnungen und sammelten Spenden für Not leidende Kinder.
Der Brauch des Sternsingens reicht zurück bis ins Mittelalter. Im vergangenen Jahr hatten die Tostedter Sternsinger 1.200 Euro eingesammelt. Ganze 45 Millionen Euro an Spendengeldern waren damals deutschlandweit zusammen gekommen.
Die Kinder, die sich an der aktuellen Aktion beteiligten, haben sich mit den Folgen des Klimawandels und der Dürre in Kenia beschäftigt. Die von ihnen eingesammelten Spenden sollen den Bau von Staudämmen und Brunnen sowie die Schulbildung der Kinder in Kenia unterstützen.
Begleitet wurden die Tostedter Kinder von einigen Müttern sowie von Johanna Gevers aus dem Bürgerbüro des Tostedter Rathauses, die die Sternsinger schon seit mehreren Jahren zum Rathaus führt. Die mit Kronen und bunten Umhängen geschmückten Sänger hielten goldene Sterne auf Stäben in die Höhe und trugen zwei Lieder vor, wofür es vom Samtgemeinde-Bürgermeister Süßigkeiten gab. Im Anschluss daran brachten sie den Segensspruch "20*C+M+B+17" über der Rathaustür an. Diese Inschrift soll den Segen Gottes auf das Haus und seine Bewohner herabrufen und sie vor Unglück schützen. Dabei steht der Stern für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind, während C+M+B für "Christus Mansionem Benedicat" steht, nämlich "Gott segne dieses Haus". Und die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Nachdem die Sternsinger das Rathaus verlassen hatten, warteten noch 80 Auftritte auf die jungen Sänger, zunächst in Tostedter Seniorenheimen und am Samstag dann bei zahlreichen Tostedter Familien, die zuvor den Wunsch nach einem Auftritt geäußert hatten.