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Alexander Meier rockt die Fußball-Bundesliga

2004 wechselte „Fußballgott“ Alex Meier vom HSV zu Eintracht Frankfurt. Der gelernte Mittelfeldmann kickte vorher auch für den Stadtrivalen FC St. Pauli (Foto: Eintracht Frankfurt)
bc. Buchholz. Ein echter Nordheidjer rockt die Fußball-Bundesliga: Alexander Meier „Superstar“. Der 32-jährige Stürmer von Eintracht Frankfurt stammt gebürtig aus Buchholz, seine Eltern leben dort noch immer.

Knipser Meier hat nach seinem Doppelpack vor einer Woche gegen den HSV gute Chancen auf die Torjäger-Kanone der Bundesliga. Mit 16 Treffern ist er ein ernstzunehmender Gegner für Bayern Münchens Arjen Robben (17 Tore), derzeit Führender in der Torschützenliste.

In der Jugend kickte er für die JSG Rosengarten, den TuS Nenndorf und Buchholz 08, bevor er mit zwölf Jahren zum großen Hamburger SV wechselte und von dort seine erfolgreiche Karriere startete.

Am Sonntag muss Meier mit Eintracht in Köln ran. Zuvor nahm sich der viel beschäftigte Offensiv-Allrounder Zeit für ein Interview mit dem WOCHENBLATT. Ein Gespräch über Fußballgötter, Nationalmannschaft und Förderer.

WOCHENBLATT: In den Medien heißt es, Sie erleben derzeit ihren dritten Frühling?
Was ist das für ein Gefühl, ein gefeierter Bundesliga-Star zu sein?

Alexander Meier: Ich fühle mich nicht als Star. Für mich ist es immer noch was Besonderes, in der Bundesliga zu spielen.

WOCHENBLATT: Sie befinden sich immerhin in der Form ihres Lebens...

Meier: Ich versuche, sehr professionell zu leben und meinen Körper so gut wie möglich fit zu halten.  

WOCHENBLATT: Denken Sie noch manchmal an eine Berufung in die Nationalmannschaft?

Meier: Das war nie ein Thema für mich. 

WOCHENBLATT: Wie lebt es sich als Fußballgott? So skandieren es zumindest Frankfurts Fans bei jedem ihrer Tore.

Meier: Natürlich ehrt mich das, wenn die Fans mich so nennen. Aber ich bin realistisch genug, um auf dem Boden zu bleiben.

WOCHENBLATT: Wem aus der Nordheide sind Sie besonders dankbar, dass er an den Fußballer Alex Meier geglaubt hat?

Meier: Wir hatten bei Buchholz 08 eine richtig gute Betreuerin. Frau Werner hat immer unsere Trikots gewaschen und die Fahrten perfekt organisiert. Jeder Spieler hat nach dem Training einen Zettel mit den genauen Infos bekommen. So kam nie jemand zu spät! 

WOCHENBLATT: Haben Sie noch Kontakt in die alte Heimat? Zu Freunden oder ehemaligen Mitspielern?

Meier: Ich habe noch ein paar Kollegen, die in der Oberliga spielen. Deshalb verfolge ich die Tabelle automatisch, auch ob Buchholz gewonnen hat.

WOCHENBLATT: Gibt es jemanden in der Nordheide, den Sie auf diesem Weg grüßen wollen?

Meier: Die Familie Behrens, bei denen wir als Kinder immer Fußball spielen durften. Ich habe damals eigentlich meine ganze Freizeit dort verbracht. Wir sind immer noch gut befreundet.