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Kunden ärgern sich über die Postbank in Winsen

Die Post in Winsen ist derzeit öfters geschlossen (Foto: thl)

Ob die Filiale in der Luhestadt geöffnet ist oder nicht, ist für die Kunden derzeit ein Glücksspiel

thl. Winsen. Immer wieder erreichen die WOCHENBLATT-Redaktion Beschwerden über die Zustände in der Winsener Postbank-Filiale. "Sehr variable und immer wieder kurzfristig geänderte Öffnungszeiten" und "ewig lange Wartezeiten", so die Kritikpunkte. Leserin Jutta Kruse erlebte auch einen unglaublichen Fall: "Ich stand zehn Minuten in der Warteschlange. Als ich an der Reihe war, wurde mir gesagt, dass in der Postbank keine Briefmarken zu kaufen wären und ich diese am Automaten beziehen könne." Wohlbemerkt: Jutta Kruse hat ihre Briefmarken dort sonst immer bekommen.
Das WOCHENBLATT fragte bei der Postbank nach. "Leider ist die personelle Situation in Winsen aufgrund von Krankheit aktuell sehr angespannt. Da wir das nicht auffangen konnten, kam es in Einzelfällen auch zu einer temporären Schließung der Filiale", räumt Sprecher Ralf Palm ein. Aus dem gleichen Grund käme es auch zu längeren Wartezeiten, wenn die Filiale geöffnet sei. Erschwerend komme hinzu, dass dann mehr Personen als normal, ihre Pakete aufgeben oder abholen wollen. Hinzu komme: "Unsere Mitarbeiter sind zusätzlich im Back-Office-Bereich der Filiale tätig, um z.B. benachrichtigte Pakete zu erfassen und einzusortieren. Sie sind somit für unsere Kunden nicht sichtbar. Dadurch kann es zu dem Eindruck kommen, dass zu wenig Mitarbeiter in einer Filiale arbeiten", so Palm. Grundsätzlich verstehe er die Verärgerung der Kunden. Man arbeite daran, schnellstmöglich wieder mit verlässlichen Öffnungszeiten präsent zu sein.
Den gescheiterten Briefmarken-Verkauf erklärt Ralf Palm so: "Wenn Kunden nach Einzelbriefmarken fragen, weisen wir auf die Möglichkeit hin, diese am Automaten im SB-Bereich zu kaufen. Dadurch ersparen sich die Kunden in der Regel längere Wartezeiten. Gerne geben wir den Kunden Auskunft zum erforderlichen Porto, bieten Hilfestellung an und wechseln ihnen Geld für das benötigte Portoentgelt." Da würde der Verkauf einer Briefmarke aber deutlich schneller gehen.