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Modehaus unterstützt Naturschutzprogramm: "Überleben der Schierlings-Wasserfenchel sichern"

100 neue Wasserfenchel Kulturen wurden jetzt im Juni in Harmburg und um Landkreis von der Stiftung Lebensraum Elbe gepflanzt. Markus Johannsen (li.) unterstützte jetzt Elisabet Klocke und Detlef Gumz bei der Einbringung der Pflanzen
bs. Winsen/Fliegenberg. Weltweit einzigartig wächst der Schierlings-Wasserfenchel, eine krautige Wasser- und Sumpfpflanze aus der Gattung der Wasserfenchel, nur noch an den Ufern der Tideelbe.
Die hamburger Stiftung Lebensraum Elbe hat es sich, in Zusammenarbeit mit der Naturschutzabteilung des Landkreis Harburg, zur Aufgabe gemacht, das Überleben dieser stark bedrohten Pflanzenart mit einer Vielzahl von Maßnahmen, wie der Erhaltung bestehender - und der Suche neuer Standorte, zu sichern.
Feste Bestandteile des Projekts, sind außerdem die Kultivierung und Ansiedlung der stark bedrohten Art: Die ersten 100 Exemplare wurden im Juni bereits in Hamburg und im Landkreis Harburg neu angepflanzt.
Ein Projekt, das das Winsener Modehaus "Düsenberg&Harms" jetzt tatkräftig unterstützt. "Seit dem 1. Juli erheben wir eine Schützgebühr von 20 Cent auf jede Plastiktüte. Der Erlös fließt in dieses Projekt, das sich die Erhaltung der besonderen Artenvielfalt an der Elbe auf die Fahnen geschrieben hat. Dabei ist uns wichtig, dass unser Engagement zur Vermeidung von Plastikmüll einem Umweltprojekt im Landkreis Harburg zu Gute kommt" erklärt Markus Johannsen, Geschäftsleitung "Düsenberg&Harms".
Detlef Gumz, Leiter der Abteilung Naturschutz/Landschaftspflege beim Landkreis Harburg, ergänzt: „Wir sind vor allem dann für den Natur- und Lebensraumschutz im Landkreis Harburg erfolgreich, wenn es uns gelingt, engagierte Partner zusammenzubringen. Darum freue ich mich sehr, dass uns dies für das Schierlings-Wasserfenchel-Projekt der Stiftung Lebensraum Elbe wieder gelungen ist", so Gumz. Auch Dr. Elisabet Klocke, Stiftungsvorsitzende, freut sich über die Unterstützung des Modehauses. „Ich bedanke mich sehr herzlich für den tollen Beitrag, den 'Düsenberg&Harms' bei unserem Ansiedlungsprogramm und für unsere Arbeit an einer naturnahen Entwicklung der Tideelbe leistet“, so die Stiftungsvorsitze, Dr. Elisabeth Klocke.